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86. Geschlecht. Schnepfen.
6rsl!se: Lcojopsx.
»D ^ie griechische Benennung 8colopax ist von Geschl,dem langen Stachelschnabel hergenommen,den die Vogel dieses Geschlechts haben, und ebenaus diesem Grunde entstehen auch in andern Spra-chcn verschiedene Benennungen; denn so giebt manihnen Französisch den Namen Leccalle, Italiä-nisch LeccallL. Englisch 8mpe, oder auch wohlVVooci-Lock, das ist Buschhahn. Holländischl>nep. Bey den heutigen Griechen Lkilormtu.
Tür kisch 1?cke1uk. polnisch SlomkL. Schwe-disch ^lorkuIlL,
Ausser den Kennzeichen, welche der ganzen Ord« Gcsihl.nung der Srelzenlausfer zukommen, ist bey diesemGeschlechte der Schnabel länglichtrund, an der Spi-
tzc stumpf, und allezeit langer als der Kopf. DieNasenlöcher sind langlicht, das Angesicht ist mitFedern besetzt, die Füße sind vicrfingerig, und derHintere Finger hat verschiedene Gelenke.
Es merkt der Ritter nicht unrecht an, daß dieSchnepfen und Srranylaufer schwer von einan-der zu unterscheiden sind, denn sie sind in den Far-ben, sowol in Absicht auf das Alter, als Geschlechtsehr veränderlich, und kommen mit einander ziemlichüberein, doch kann man ein Hülfsmittel zur Unter-scheidung von den Füßen nehmen, ob sie roth sind odernicht, denn die Füße verändern die Farbe nicht,Inzwischen befinden sich in diesem Geschlechte dreyen
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