86 . Geschlecht. Schnepfen. Z95
Es hält sich diese Art von Schnepfen in Eu-ropa sowohl am Strande, als an den Ufern derinländischen Seen, Flüsse und Gewässer auf. Siestiegen allezeit in großen Haufen, fressen auf denWiesen und in Morasten die Würmer, legen vierEyer und brükhen im April. Ihr Fleisch schmecktbesser als das Fleisch der Kiebitze. Sie sind so großwie ein Kapaun, der Schnabel ist einer von denlängsten nach Verhältniß der Größe des Vogels,denn er hält sechs Zoll. Die Farbe ist über undüber schwarzlicht, doch haben die Federn auf demRücken einen stachen Rand, und an der Brust sindsie weißlicht, an der Kehle röthlichtweiß. Der Bauchund Steiß sind weiß, die vördern Schwingfcdernsind schwarz, die folgenden aber weiß gefleckt. DieFüße sind bläulicht,
4. Der Regenvogel. Lcolopäxkkoeopus.
Dieser ist kleiner als der vorige, und hat dieEigenschaft, daß er, wenn cS regnen will ,mit einem Ge,schrey in die Höhe fliegt. Italiänisch heißt er l^a-ranZalo, Englisch VVhimdreU und Ulaster.PNilanestsch OirarZello. Der griechische NamekdseopUL aber heißt Blaufuß, weil seine Füßeblau sind. Er ist von oben wie ein Leopard braungefleckt, über den Kopf gehet ein bunter Strich,der Schnabel ist gebogen und schwarz, doch an derWurzel des untern Kiefers weiß, und der Steißweiß Pas Vaterland ist Europa,
5. Der gewölkte Schnepf. Lcolopsx
tules.
Der Schnabel ist an der Spitze umgebogen,schwarz, und an per Wurzel weiß. Der Körper
4.
Regen»
vogel.
kboctr*
r- Ge«wölktex^cbucps,
kulos,