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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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401
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86 . Geschlecht. Schnepfen. 421

i z. Der gemeine Pfuhlschnepf. SLoi opax

Timors.

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Die Engclländer nennen ihn Oockxvitt; dieFranzosen ; welche ihn auch unter die Lke- schncpf.valiers ordnen. Der Schnabel ist etwas zurückge, l^imoübogen, an der Wurzel roth, und mit rötbiicht webscn Federn besetzt, der Rücken und die Füße sindbraun; die Backen roth. Die ersten vier Schwing»federn haben einen weißen Schaft, die folgendenneun sind am Schaft nur von der Wurzel an bis zurHälfte weiß ; und die Ruderfedern sind nur an derWurzel weiß.

Ziehen wir den Brisson zu rathe, so lautetdie Beschreibung so: der Schnabel ist drey undeinen halben, der Körper neun, der Schwanz zweyZoll und fünf Linien lang. Von oben ist der Vogelbraungrau , unten weiß , an der Kehle rostfarbig.Die Brust ist weiß, mit braunen Querstrichen, derSteiß braun, der Schwanz weiß mit schwarzen Pumctcn, der Schnabel gelblicht roth, am Ende schwarz,die Füße schwarz. Das Vaterland ist Europa.

welche Beschreibung ist nun recht? Ver,muthlich beyde! je nachdem ein ander Exemplar, odereine andere Illumination zum Grunde geleget wor»den, und wtf werden je länger je mehr in der Mey-nung bestärkt, daß die Farben und die Zeichnungenwohl dienen können, die Irickiviävu einer Art zucharacterisiren, keinesweges aber, um daraus ei-gentlich sogenannte Arten zu bestimmen, die sicheben also, und mit nämlicher Farbe und Zeich-nung standhaft fortpflanzen sollten; eben so wenig,als dieses bey vierfüßigen Thieren statt hat.

Linne H Theil.

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