418 Zweyte Cl. iv. Orvn. Stclzenläufer.
Vogelsteller zeigt - der seine Netze und den Herd zumVogelfang fertig macht, so kommen sie ganz naheherbey geflogen, und betrachten mit äusserster Neu-gierde, was er vornimmt- machen, wie oben gesagt,allerhand lächerliche Bewegungen, und gerathen da«durch in die Gefangenschaft. Trägt es sich zu, daßman einen dieser Vogel schicst, so kommt gleich dieganze Nachbarschaft hcrzugcflogen, und betrachtetden erschossenen Vogel genau, welches denn Gele-genheit giebt, daß man in einem zweyten Schußmehrere erlegen kann.
Sie sind nicht größer als eine Amsel, obenbraungrau, unten röthlicht, dcßglcichen haben auchdie obern Federn einen rostfarbigen Rand. DerBauch ist bey dem Weibchen ganz weiß, am Männ-chen aber mit einen schwarzen Flecken gezeichnet.Hinter den Augen lauft ein wcißlicht rostfarbigerStrich. Die Schwanzfedern sind grau, an denSpitzen braun, nur haben die vier äußern zu beydenSeilen weiße Spitzen. Der Schnabel ist schwarz,die Fuße sind braun.
Eine Nebenan ist am Wirbel, Schnabel, undFüßen schwärzlicht, Und das Weibchen hat keinenweißen Strich über den Augen.
6. 6. Der goldgrüne Regenpfeifer, cksi-3-
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Er wird^priLLrius genennet, weil er sich aufoffenen dürren Feldern aufhält; die andere Benen-nung ist von der Farbe hergenommen, denn er istschwarz und grün gefleckt mit einem Goldglanze undunten schwarz. Die Stirn, Augenlieder und Wei-chen sind weiß; die Kehle aber, der Unterleib und einStrich unter dem Halse ist schwarz, gleichwieauch der Schnabel und die Füße. Er hält sich in
Eu-
Lpricsrius»