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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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98. Geschlecht. Pfauen.

OLÜinse?3vo.

7aß das lateinische kavo von dem Frischtschen 1^208 Herstamme, mag Voßiusverantworten; gleichwie wir denjenigen, die daS nung.griechische 'luöZ von der arabischen Benennung1uvo8 ableiten, den Beweiß überlasten. Wiraber stehen davor, daß der Engellander keu-Loclc, und der Franzosen kaon, von dem la-teinischen kavo seinen Ursprung habe ; und werwird wohl das deutsche Pfau, und das holländi-sche von einem andern Worte herleiten kön-

nen ? doch wissen wir von dem einen so wenig alsvon dem andern eine Bedeutung zu geben, die sichzu diesen Vögeln schickt, cg sey denn, daß mandas griechische 'I'uoZ auf die Ausbreitung desPfauenschwanzes deute.

Die Kennzeichen sind, daß der Kopf mit gera- Geschl.den hinter sich umgebogenen Federn gezieret ist; die KennjesiSteißfedern aber erstaunlich lang, und mit zierli-chen Augen gefleckt sind. Es sind folgende z. Ar,ten zu betrachten:

i. Der gemeine Pfau. kavo crittaws.

Der Ritter nennet diesen Pfau EriKaw8,weil er auf dem Kopfe einen Busch von etwa vierund zwanzig Federn hat, die zwey Zoll lang sind. ras.Diese Federn haben weiße Schafte, welche mitzar,

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