Buch 
2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
Entstehung
Seite
541
JPEG-Download
 

IO8. Geschlecht. Seidenschwänze. 54t

den, daß der Ritter unter demsclbigen, wie saß beyallen Geschlechtern , in der zehnten Ausgäbe etlicheVogel begriffen habe, die nunmchro unter andernGeschlechtern stehen, und wir treffen auch hier ein undandere an. Der jetzige war der i.arüu8 OarruInLinunmchro Seidenschwanz, oder Lvmb^cilla 1!o-kemiLu. wegen seines sanften seidenartigen Schwan-zes. Was die Gestalt und Zeichnung diese- Vo-gels betriff, so ist der Kopf schön roth, am Hinter-khcilc mir einem niedlichen Fedcrbuschc gezicrct; derSchnabel ist gelb und hat unten emcn schwärzlichtenFlecken, dergleichen sich auch in der Gegend der Auge»zeiget. Rücken und Brust sind blaßrorh, und deruntere Theil der Flügel ist noch blässer roth, derobere Theil derselben aber blaßgelb. Unter densanften Deckfcdern der Flügeln ragen etwa vier Fe-derspitzen hervor, welche scharlachroth sind. Derausgebreitete Schwanz zeigt drey Farben, erst blaß«:roth; dann scharlach, und am Ende schön gelb-.

Man findet ihn in Europa und!7!ordamerica>wo er Eogusmowtl gencnnet wird. Er nistet aufden Steinklippen, und lebt von Wachholder - undandern Beeren.

2. Der Pompadur. Hmvelis ?om- ^mpa.

dur.

... komp».

Die Farbe dieses Vogels hat zu obiger Venen-nung Gelegenheit gegeben, denn er ist dunkel-pur«ptlr oder pompadurfarbig. Die nächsten Deckfedemdct Flügel sind lang, hart, und säbelförmig, DasVaterland ist das mittägige America, und beson-ders Eaienne. Er wird von Briset LotmZaxmrpurea, und vorn Herrn Pallas 2?urckus pu-nicsuL genennet.