i i 6. Geschlecht. Meisen.
kaller: ?Lrus.
^ lie Benenirung ?Lrus und Meise sind von Geschl.^ jeher beybehalten und von neuern Schrift- Venen-stcllern gebraucht/ beyde aber den Vögeln dieses """2'Geschlechts/ wegen ihres kleinen und weichen Kör-pers/ gegeben worden. Sie sind den Gärten nichtschädlich/ indem sie die Raupen / und besonders dieEyer der Ringclraupe fleißig wegfangen. IhreArt ist / wie der Halbspcchce oder Baumläufer / dieBäume hinanznklettcrn und nach Insecten zu hacken.
Wann eine Meise anfängt zu schreye«/ so eilen dieübrigen «uS der Nachbarschaft alle herbey/ um ausNeugier zu sehen/ was es giebt? Wodurch vermit-telst eines Klobens oft zu Hunderten gefangen wer-den. Sie heißen griechisch oder I§i-
tkalosziraliänifch karrusu; französisch öleüm-ße; englisch libmoule, denn sie schlupfen wie dieMäuse in die Löcher der Bäume; HolländischNeelen.
Der Schnabel ist ganz ohne Kerbe«/ und an Gefchl.der Wurzel mit borstenattigen Härchen gedeckt. Die ^>m»ei«Zunge ist abgestutzt/ und gehet am Ende in bürsten- ^artigen Fasern aus. Es sind folgende vierzehn Ar-ten vorhanden.
i. Die zweyfärbige Meise, ks-u- ->
TA-.
Zwo Farben sind an diesem Vogel die vor- Licolocnehmsten / nämlich schwarz und roth; denn die Keh-le/ der Hals/ der Bauch und die Brust sind rölh-licht/ deßgleichen auch die Schläfe und die GegendLinye II. Theil. Rr um