ii7. Geschlecht. Schwalben. 6zi
z- aber Rauchschwalbe heißt. Sie ist obenblaulichtschtvarz, unten gelblichtweiß , und dieSchwanzfedern haben einen weißen Flechen. Sienähren sich von Spinnen, Fliegen, Mücken, In,steten und dergleichen, und fangen solche sehr he,hende in der Luft. Sie tragen ihr Nest von Leimenund Heu oder Stroh zusammen, legen fünf bissechs Eyer, füttern ihre Jungen nach der Ordnung,st daß keine einen Mund voll mehr, als die anderebekommt, führen sie endlich aus, um ihnen das Flieg«zu lehren, treiben sie sehr hoch in der Luft herum,und ziehen sodann im Herbste nach warmen Ländern,von bannen sie im Merz wieder kommen. Wirpflichten also dem Ritter gar nicht bey, welcherbehauptet, daß sie den Winter über in Sümpfenstecken, sondern halten uns an das, was wir inder Einleitung rz. und 24. gesagt haben,denn sie sind Zugvogel. Wenn man sie nahe anden Ufern, oder auch auf der Oberfläche des Was,fers oder der Erde fliegen siehet, hält man es für«in Anzeichen eines stürmischen und regnerischenWetters, lab. XXVI- r.
2 . Die chinesische Schwalbe.
Lsculents.
klirunöo
Cbinesst
sche.
Llcu-
Gie ist die Uferschwalbe von Lockmckinu,welche ihr Nest von einem zähen Wesen, das durchdas Meer an den Strand geworfen wird, macht,und es an die Klippen in der See, und an denUfern befestigt. Dieses sind die Nester , welcheaus China zu uns gebracht, und unter dem Namenindianische Vogelnester, als eine Delicatesse inSuppen und zu andern Speisen gekocht werden;daher die Schwalbe Lkeulentu genennet wird.
Rr 4 Sie