4 Zwote Classe. Zwölfter Abschnitt.
Rheedie und Zierde abbilden ließ, sind in dem vortreflichen Werke,welches den Titel, Hortu5 Malabaricus führet, derWelt mitgetheilet worden. Plumier und ^llineushaben daher zu Ehren dieses verdienten Mauucs die ge-gcnwärtige Gattung Rheedia gcncnnct, deren Kenn-zeichen folgende sind: Die Blume bestehet aus vierBlumeublättlein , und hat keinen Kelch ; die darauffol-gende Frucht ist eine Beere, welche drey Saamcn ent-halt. Die Arten dieser Gattung sind:
Erste i) Amerikanische Rheedie. Rheedia Ameri-
Arc. cana.
Rheedia Iateriflora. LINN. Syst. veg. p.40?. Sp.
pl. 719. Rheedia foliis ovatis, floribus late- 1ralibus, HOUTT. Syst. nat. II v. 3. p.2. VanRheedia foliofubrotundo,frustuIuteo. PLUM.gen. 4f. t. 257.
Dieser Baum hat nach der Beschreibung desP. Plumier , welcher ihn in Zlmerika entdecket hat,einfache Zweige mit cyrundeu Blattern, welche aufStielen gerade gegeneinander über stehen, und ziemlichdick, steif, adcricht, und am Rande ungekerbt sind;in den Winkeln der Blätter sitzen viele ganz einfacheBlumensticlchen in Haustein beysammen. Die Blumenhabe» vier hohle Blumcublättlein, viele Staubfäden, undeinen runden Fruchtknoten, aus welchem eine kleinegelbe cyrunde, saftige Frucht wird, welche in einemeinzigen Fach zween oder drey große, eyrnnd-längliche,gleichsam mit Buchstaben gezeichnete Saamcn enthält.
Awot« r) Javanische oder ostindische Rheedie. Rhec-
Art. dia Javanica.
Foliis Ianceolatis , umbellis pedunculatis. BURM.Flor. ind. p. n8« HOUTT. loc. cit. p. 3.
Diese j
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