I Z8. Gatt. Nägelein. Lar^oxbyllus. 5 )
jungen Blätter, welche röthlich oder hellbraun sind, Sft&jkommen an diesen Bäumen iin May zum Vorschein, jrin.und bald darnach zeigen sich auch an den Enden derdünnen Zweiglem Büschel oder Sträusse von Blumen-knöpfcn , welche nach vier Monaten, die Figur derGcwürznagclein bekommen, indem sie nach oben zu all»mählich dicker werden , und daselbst vier Spitzen haben,zwischen welchen ein rundes Kügelein sitzt. Dieses Klü-gelei» öfnet sich bey einigen in vier sehr kleine blaulichteBlumenblattlcin, welche eine Menge Staubfäden cin-schlielscn; bey andern aber bleibt es geschlossen; inbccdcm Fall aber bckomint inzwischen das Nägelein,so bieder grün war, eine blutrothe Farbe , welche daSZeiche» ist, daß sie zum Einsammle» tauglich sind.
Die Beschaffenheit der Fruktificationsthcile die«ses Baums aber wird aus der Erklärung der hier Tab.
XII. fig. i. beygefügten Abbildungen noch deutlichererhellen, welche Herr HvUttUYN alle aus seiner eigenenSammsiing mitgetheilet hat, fig'. C. allein ausgenom-men , die aus dem IzlMlpI) entlehnet ist. Fig. i,zeiget ein Zweiglcin mit einem Büschel von Blumen-kndpfcn , welche bereits die gehörige Größe haben, umals Oewürznägklcitt abgenommen und gesaminlet zuwerden; und worunter einige ihre runde Knöpflemoben, welche aus den Blinncnblättlein und Staubfä-den bestehen , bereits verlohren haben , andere aber nochdamit versehen sind , daher bey den ersteren in der Mitteein Ucberblcibsel von dem Griffel oder Staubwcg her-vorraget. Beyderley Gcwürznägelein siehet man 6g.
A. und B. der sänge nach cntzlvey geschnitten, wo sichalso bey A. innerhalb des Knbpstcins die Staubfadennebst dem Staubweg, und unterhalb des letzter» in demFruchtknoten der Anfang Von dem Saamcn zeiget; undeben dieser Anfang des Saainens erscheinet auch in 6g.
B. und zwar hier schon um etwas größer. Big. C.stellet eine offene Blume mit ihren zahlreichen Staubfa-den für; Fig. D, eine reife Frucht, und 6g. E. den
D 3 darum