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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
65
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142. Gatt. Illicium. Illicium. 6s

Zwanzig Blättlein ; auf Die Blume folgen viele in einem Illictz,Ring hcrmn sitzende Saamcnkapscln, welche sich in zweyEchaalenstücke zertheilen, und einen Saamen enthalten.

Es werden folgende zwo Arten hiehcr gerechnet; dieerste davon heißt:

i) Anisartiges Illicium. Illicium aui- Erst«satum. rf '

Mit gclblichten Blumen, Illicium floribus flavescen-

tibus. LINN. Sylt. veg. p. 422. Illicium 1 ^"'anifatum. Spec. plant. 664. Anisum stellatum.

Ivht. med, 1. num. <jio. Somo , vulgo Skimmi. F-'#** 1 »KAEMPF. amoen. p. 880. t. 881.

Diese erste Art, welche zuvor einzig undallein die gegenwärtige Gattung ausmachte, und nachder Meynung des LÜMeUS , den in den Kramladenlind Apothccken gebräuchlichen SteMMUs liefern soll,ist demnach ein Japanischer Baum, welchen Aämpfeltam angeführten Orte unter dem Namen Lkimmi ab«bildet, und folgendcrmaffcn beschreibet :Dieser Baumwächset in den Wäldern wild, und wird von den Einwohnern 8omo , iiisgcmcin aber Lkimmi oderFanria Skiinmi , wie auch Fauna Skiba , oder,,schlechthin Fauna (eine Blume) gcnennck. Er hak einen geraden Stamm mit vielen Acstcn , und wirdso hoch als ein Kirschcnbaum; seine Rinde ist dunkcl«

grau oder erdbraun, und hat einen grünen saftigen und etwas schleimigen Bast von einem gcwürzhaften Geschmack; das Holz ist röthlich, hart, doch spröde,

und hat nicht viel Mark, welches schwammicht und von einer grasgrünen Farbe ist. Er treibt hin und wieder an den Acsten immer an einer Stelle zugleichviele kurze, saftige, dunkelgrüne Zwciglein, welche mithäufigen drey Zoll langen Blättern besetzt sind, welche,, auf kurzen dicken Stielen fast rings um dieselbeLmne Pflanzenstst. II. Th. E hcrun»