L§ Zwote Classe. Zwölfter Abschnitt.
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en 5 e Patavinorum. AMIVIANFISr- Hort. Bos,Evonymo affinis Philippina Anisum spirans.PLUK. Alm. 140. Der Baum, auf welchem derSkernaniS wächset , wurde chmalcn dem ^INNeuF(hlat. me6> e6. 1. p. 180.) Ba 6 iani 5 era qeneu-lict ; Camelli ucimct ihn Panfipansi ; und Plucke-JlCt beschreibet ihn als einen dem Spillbaum ähnlichenBaum, welcher auf den philippinischen Inseln wachst, -und nach Anis riechende Saamcn in sternförmig zusam-mengewachsenen Kapseln trägt. Dieser Baum, welchernoch nicht deutlich genug bekannt ist, wird zuweilenmehr alS zwölf Schuh hoch, und hak einen dickenStamm. Seine Zweige sind mit Ellen langen gefie-derten Blättern besetzt, die auS eilf, drenzehen bis fünf-zehcn Lappen bestehen , welche dünne, am Rande gekerbt,<»n Ende zugefpitzr, anderthalb Zoll breit und über eineQuerhand lang sind. Die Blumen sind wcißlicht, undwachsen in Büscheln ; ihre Knöpfe sind so groß alS einPfefferkorn, und bestehen fast auS lauter Staubfäden.Der StcrnaniS gibt durch die Destillation ein Del, wel-ches Heller, feiner und wohlriechender ist, als von demgemeinen AniS. In den Morgenländern ziehet man ihnin allen Absichten dem Anis und Fenchel vor. Diemeiste Kraft steckt in den Saamcnkapseln. Die Chi-ueser sind gewohnt, nach dein Effcn davon zu kauen, umdie Verdauung zu befördern , den Magen zu stärken, (und insonderheit, um einen wohlriechenden Athem zumachen. Bisweilen macht man nebst der Ginsengwur-zel mit Wasser ein Dckokt davon , daS man in gleicherAbsicht, oder zur Stärkung des LcibeS und der Sinnen,als einen Thee trinkt. Auch thun sie ihn um der An-nehmlichkeit willen unter den Eaffee und Thee; und inOstindien bereitet man einen AniSarak daraus. Bis-weilen kvinmt auch unter dem Rainen, Cortex La-vola oder Cortex seminis aniii ilellati , eineRinde nach Europa , welche in Ansehung deS Geruchsund Geschmacks nut dem SrernaniS übereinkommt.
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