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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
77
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14-4. Gatt. Magnolie. Magnolia. 772) Eisengraue Magnolie. Magnolia glauca.

Mit ctjrimö länglichen, und auf ihrer untern Flache

eisengraucu Blättern, Magnolia foliis ovato- Unser«oblongis, suotus glamis. LINN. Syst. veg, f 4 > f ip. 422. Sp. pl. 755. Magnolia foliis ovato-Ian- dmigL«ceolalis. Hort. Ciiff. 222. GRON, virg. 61. zeichen»-KALM. it. 2. p. 324. Magnolia lauri foliosubtus albicante. DILL. elth. 207. t. 268.f. 205. CATESß. car. i. p. 39. t. 39. TR£W.

Ehret. t. 9. Ttilipifera Virginiana, laurinis fo-liis averfa parte rore coeruleo tinctis, coni-baccifera. PLUK. alm. 379, t. 6S. f. 4. Lau-rus Tulipifcra , baccis calyculatis. RAI. bist«p. 1690. et 1798. n. 4.

Dieser Baum wird insgemein auch diekleinere Magnolie , oder der kleine lorbecrblatkcrichteLulpcnbaum gcneinict / und ist in Carolina, Virgimen,Pensylbanicii und vielen andern Gegenden von Rord«amcrlka zu Hause; wo er in feuchten Gegenden anden Bachen und auf schlechten sumpfigen Feldern häufigwild wächset / wiewohl er allemal/ wenn man ihn ineinen trockener,, Boden und in Gärten , wo man ihnbesonders um seiner Blumen willen gerne hat/ versetzet,schöner wird , und mehrere Blumen trägt. Die Eu-ropäer in Penchloanieu pflegen ihn auch denhauM zu nennen / dieweil die Biber seine Rinde gargerne fressen, und sich damit fangen lassen; einigeEngländer aber nemicii ihn auch SlhwüMM - Saj-safvas, lind andere den weissen Lorbeerbaum. SeinStamm wird insgemein funfzehen bis sechzchen Schuhhoch/ ist aber nicht sonderlich dick/ und hat eine schöneblattcrreichc Krone; das Holz desselben ist weiß undschwammig/ aber'zähe/ und die Rinde ist braunweiß-licht und glatt. Seme Blätter stehen Wechselsweise

auf