ioo Zwote Classe. Zwölfter Abschnitt.
Fta-schcn»kaum.
der Frucht nicht Wohl ausgedrücket, welchen Fehler erdaher durch die scinige verbessert hat ; die Beschreibungaber, die er von vemselben mittheilet, lautet folgendergestalt:
„ Er ist ein Baum mit einer schönen und„ großen Krone, lind Viel größer und höher, als die„bccdc vorhergehende; übrigens aber der Annona„ scfuamoka ähnlich. Nur hat er einen widrigen Ge-„ruch , und eine etwas ungleichere Rinde; die Blät-„ter kommen zwar in Ansehung der Farbe und Figur„ übercin , sind aber darin,, unterschiede», daß sie spi-„ tziger und langer, dabey aber doch nicht breiter sind.,, Mit den Blumenstielen und Blumen hat es bey bey-,,den einerley Beschaffenheit; und letztere haben fol-gende Kennzeichen:,, Der Blumenkelch bestehetaus drey sehr kleinen hcrförmigcn spitzigen Blätclein;die Blumenkrone hat sechs Blninenblattleiii, von denendie drey äussere länglich, stumpf, sehr groß und dick,und auswendig couver und innwcndig eckig, die dreyinnern aber eyrund und Viel kleiner , als die Kclch-blattlein sind; die Staubfaden und der Fruchtknoten sindwie bey dce Annona muricata beschaffen; und ausdem letzter,, wird eine sehr große herzförmig - rundlich-te Beere, welche eine glatte , und durch netzförmigeLinien in eckige Gitter eingetheilte Rinde hat. „Die,, Größe dieser Frucht übersteigt fast immer eine Faust,„ und ihre Figur kommt einigermassen mit einem„Ochsenherz übereil,; sie ist, wie bereits gemeldet, glatt„ und erhebet sich in keine Schuppen oder Zacken, sondern, ist nur mit netzförmigen Strichen auf ihrer Ober-„ stäche in ungleiche und gemeiniglich fünfeckige Gitter,, eingetheilet. Wenn sie reif ist, so hat sie eine schmn-„tziggelbe, und zuweilen etwas röthlichc Farbe, wennv man sie aber öfters oder unvorsichtig betastet, so wird„sie braun , und verdirbt in kurzem. Ihr Fleisch, weh„ chcs weißliche , weich, süß, oder vielmehr fast »n-„ schmackhaft und wassericht ist, und kaum einigen Ge-