lo6 Zwote Classe. Zwölfter Abschnitt.
LINM. Syst. veg. p. 42;. 8p. pl.738. Hort.LIiS. 222. ROY. htgdb. 494. Annona foliisovato-Ianccolatis pubesccntibus, fruttu glabrosubcaeruleo. MILL- I)i£'t. n, 6. Guanabanusfrucht subcaeruleo. PLUM. gen. 43. Guana-banus perfeae folin, flore intus albo, exteri-us vircfccnte ; fructu nigricante squamato.FEWILL. Peruv. 3. p. 24. t. 17. TREW.Ehret. t. 49.
Dieser Baum, dessen Frucht insgemeinder Süßapfel heißt , soll zwar ursprünglich in 2lfrikazu Hause seyn, wächset aber auch sowohl , als dieAnnona Asiatica , in Amerika , und wie filierin seinem Tartnerlericon berichtet, besonders auf ei-nigen französischen Inseln, und in Cnba in großerMenge; er wird daselbst dreyßig und mehr Schuh hoch,und hat ryrnnd lanzenförmige , wollige Blätter, undträgt glatte blaulichtc Früchte, welche von den Ein-wohnern hoch geachtet, und den Kranken, als etwaskühlendes und gesundes, häufig empfohlen werden.
Der Trewische Guanabanus mit dem Per-lea - Blatte , welcher nach der Vermuthung des £tthrikUs auch zu dieser Art gehöret, wächst in Peru,wo er mit vieler Sorgfalt gezogen, und bey den Spa-niern gemeiniglich den Namen Cherirnolla führet,wird vvm Professor Fewiller fvlgcndermassen beschrie-ben: „Er ist ei» Baum welcher nicht mehr, als zwölf„Schuh hoch wächset, Und dessen Blätter auf kurzen,, Stielchen stehen, fünf bis sechs Zoll lang, ein we-„nig eyrnnd und am Ende stumpf zugespitzt, und auf„ihrer obern Seite hellgrün , auf der untern aber bleich-„ grün find. Die Blume» bestehen aus drey Blättern,„die innwendig weiß und aussen qrünlicht find, und sind„mit einem dreyspitzigcn Kelch versehen, welcher durch-,, gehcnds unterhalb einem Blatt entspringet. Die Friicht„ist herzförmig, und hat gewisse Vertiefungen, welche
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