!48- Gatt. Bignonie. LiFnonis. uy
glatt sind, Bignonia foliis digitatiä ; foliolis Bign^integcrrimis , ovatis , acuminatis. LINN. „je,Syst. veg. p. 47i. Spec. plant. 870. MILL.
Dict. num. 9, Levcoxylon arbor siliquolä,quinis foliis , floribus Nerii, alato lemin«.
PLUK.. alm. 21?. t. 200. f. 4.
Miller bekam diesen Baum aus Bar-bados unter dein Namen des Wcißholzes; sonstenwird er von den Einwohnern in Amerika insgemeinT-Ulpmblume gencimct. Die Schriftsteller haben den-selben , wie Herr Miller sehr wohl rrinnerk, mit demnächstvorhergehcndcn, welcher mit ihme gleichen Namenführet, vermenget, und sie beyde irrig für einerley ge-halten ; da sie doch in Ansehung der Gestalt der Blat-ter sehr von einander unterschieden sind. Er hat ei-nen aufrechten Stamm, und wird in seinem Vater-lande beynahe vierzig Schuh hoch. Seine untern Blat-ter bestehen bisweileii aus fünf, und auch manchmalennur aus vier eyrundc» Lappen , an dem obern Theil derZweige aber kommen sie einfach zum Vorschein , undstehen paarlveis gegeneinander über z diese Blätter oderbey jenen die Lappen sind so groß , wie die Blatter desLorbeerbaums, sind auch so dick wie diese , und amEnde zugerundet; ein jeder voii diesen Lappen hak ei-nen eigenen langen Stiel, womit er an dem Haupt-stiel stehet, da hingegen bey den Blättern des vorher,gehenden die Lappen mit ihrer Basis unmittelbar in ei.neu» Mittelpunkt beysammen stehen. Seine Blumenkommen einzeln aus den Winkeln der Blatter zum Vor-schein , und haben eine schmale Röhre, die sich obensehr weit ausbreitet, und daselbst in fünf ungleicheAbschnitte getheilt ist, welche am Rande ausgefranztsind; sie stnd weis, und haben einen angenehmen Ge-ruch. Wenn die darauf folgende Schoten reif sind,und stch öfiicn , so streuen die Winde den Saamcn inKer Nachbarschaft aus , wovon junge Pflanzen im
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