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Dieser Baum ist in Aethiopien zu Hause, ^aUt»rvo er in den Wäldern wächset, und sechs, acht bis rjt.tzicrzehen Schuh hoch wird. Er wird auch in Englandund Holland in den Gewächshäusern gezogen, und vonden Engländern insgemein African Fly Honey-suckle , oder Afrikanisches Geißblatt genennet. Ertreibt viele Zweige , welche mit eyrundcn, spitzigen, sa-genartig gezähnten Blättern besetzt stnd , die gerade ge-geneinander über stehen, das ganze Jahr hindurch blei-ben, und eine schone glänzendgrüne Farbe haben. DieBlumen wachsen einzeln, und stnd von rother Farbe;stc hängen unterwärts, und kommen der Gestalt nach ei-nigermassen mit den Blumen des Geißblatts überein.
Der Blumenkelch ist zur Helfte in drey Abschnitte zerspal-ten, und fället nicht ab; die Blumenkrone ist rachenförmig,und bestehet aus einer Röhre, welche an ihrem Schlundebäuchig und gebogen ist, und stch «n der Mündling in vierLappen zertheilet, von denen der ofeerffe etwas länger,stumpf und ausgeschnitten, die zween Seitenlappen kür-zer, breiter und spitziger stnd, der unterste aber unter allender kürzeste, schmälste und spitzigste ist. Die vier Staub-fäden, von denen zween länger stnd als die andern , stndsämtlich länger als die Blumenkrone, deren Rohre sie ein-verleibet stnd. Der cyrundr Fruchtknoten tragt ein.-nGriffel, welcher langer ist als die Staubfäden, und stchin eine einfache Narbe endiget; und verwandelt stch ii»eine schwarze, rnndlichte, mit dein Kelch gekrönte Beere,welche zwey Fächer hat, in deren jedem gemeiniglich ei»einziger harter Saame liegt.