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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
130
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i zo Zwote Classe. Drey;ehenter Abschnitt.

geschnitten, nnd zu Chocolatebechern gebraucht. Auchlegen sie bikweilen viele kleine Steine in diese Schaa-len, und machen eine 2 sr( einer Klapper darautl.Kurz sie wissen aus den Schaalen allerley Berathe zumachen ; und dazu wird auch die Frucht vornamlich ge-braucht , denn das Mark wird selten geesscu, ausge-nommen Von dem Vieh, bey großer Dürre. Auchdienen die Blatter und Zweige dem Vieh zur Zeit derRoth zum Futter. Das Holz dieses Baums ist hartnnd glatt, daher es insgemein zu Satteln, Stühlenund dergleichen gebraucht wird.

Es scheint aber, die Früchte dieses Baumsseyen, wie in ihrer Große und Figur , also auch inAnsehung ihres Geschmacks sehr untereinander verschie-den ; denn, obschon Miller ihr Mark herbe und un-angenehm nennet, so ineldet doch Herr HwUktUYN,daß es von einem angenehmen säuerlichtcu Geschmack,und dabey nahrhaft seye, so daß die wilden Jäger,sowohl auf den caribifchen Jnfeln , als auf der festenKüste von Südamerika, wenn sie in den Wäldern ja-gen , sich desselben häufig zur Erfrifchung bedienen.Man sehe auch oben, was aus dem Herrn ^ctcquitldavon angeführet worden.

2) Kürbisbaum. Crescentia cucurbitifera.

Mit lanzenförmig - ryrunden Blättern, Crescentia fo-liis lanceolato- ovatis. LINN. Syst. veg. pag.472. Mant. alt. pag. 250. Crescentia arbores-cens, foliis confertis, ovato - oblongis , basiangustioribus. BROWN. jam. 265. Crescen-tia (latifolia) foliis oblongo - ovatis, frutlurotundo , cortice fragili. MILL. Ditt. num,2. Cuiete latifolia, fructu putamine fragili.PLUM. gen. 29. ic. 109. Cucurbitifera ar- 1b®r , subrotundis foliis confertis, fiucln

ova-