rs7- Vrownre. Lro^nss. 147
des Meerbusens Venezuela angetroffen, wo er im In- Brow»lius blühete, und gibt von ihme folgende Beschreibung: nie»
Er ist ein kleiner unansehnlicher Baum, mit vielenAesten, welcher ungefehr achtzrhen Schuh hoch wird,und in allen seinen Theilen weder einigen Geschmack,noch Geruch hat, dem aber seine prächtige Blumen eineungcmeine Zierde geben» Seine Rinde ist aschgrau;und sein Holz ziemlich hart, und von einer gelblichtenFarbe. Seine Blätter stehen auf kurzen Stielen gegen-einander über, gemeiniglich zu zwey oder drey Paareiran einem Zweige; und sind ungefehr drey Zoll lang,
«yrund, spitzig, und am Rande sowohl, als oben und un-ten glatt. Die Blumen entspringen an den Seiten derZweige aus gewissen länglichen Knospen, an denen sieauf kurzen Stielen büschelweise beysammen sitzen ; jegli-cher Büschel bestehet ungefehr aus zehen Blumen, wel-che bey drey Zoll lang sind, unterwärts hängen, undfolgende Kennzeichen haben : „Der Blmnenkclch ist„umgekehrt-kegelförmig, und in zween ungleiche spitzi-„ge Lappen an der Mündung zertheilet; die Blumen«
„kröne ist doppelt, die äussere hat eine aufrecht« trichter«
„förmige Röhre, etwas langer als der Kelch, und eine„ eben so lange, in fünf länglichte, aufrechte, und„stumpfe Lappen zertheilte Mündung , die innere Blu«„menkrone aber bestehet aus fünf umgekehrt eyrunden„stumpfen Blättlcin, welche der äussern Blumenrohr«
„mit schmalen Nageln, die fast so lang sind als die„äussere Blumenkrone, einverleibet sind; die Staubfä-„den sind fast so laug, als die innere Blumenkrone,„psiiemenförmig , und wcchselsweise kürzer , oben ge,
„trennet, unten aber in ein cylindrisches Stück vereini-„gtt, und der ganzen Länge nach an der Röhre der„aussern Blumenkrone angewachsen, und haben läng-„lichtc, aufliegende Staubbeutel; der länglichte und„spitzige Fruchtknoten sitzt auf einen, Füßlein, das an„der äussern Blumenröhrc befestiget ist, und hat ri-„t>en aufrechten pfriemenförmigen Griffel, welcher län-K 2 „ -er