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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
185
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i66. Gatt. Nissolie. Xissolia. 18s

ist als die übrigen, welche bald wechselsweisc , bald Nlssvlit»'gerade gegeneinander über stehen; tiefe Lappen sindübrigens dünne; anf beyden Seiten glatt, nnd amRande »»gekerbt, haben eine cyrnndc Figur nnd endi-gen sich in eine stumpfe Spitze. Die Blumen wachsen inzusammengesetzten und dichten Aehre», welche ungefehr vierZoll lang sind, und theils an den Enden, theils in den Win-ket» der Zweige , cft auch selbst an den ältern Acsten,noch ehe die Blätter ansschlagcn , zum Vorschein kom«inen; die Blumen selber sind klein, zahlreich, habenkeine eigene Sticlchcn , und sind ohne Geruch undauch fast ohne Farbe. Der Fruchtknoten stehet inner-halb der Blume auf einein eigenen runden ziemlichlangen Sticlchen; uiid verwandelt sich in e:ne hülsen-förmige, zusammengedrückte Kapsel, welche einen gros-sen häutigen Fortsatz oder Flügel hat, und einen ein-zigen rundlicht»nicrenförmigeu Saanien in sich schließt.

Diesen Baum hat AacchUN in Carthagcna in West-indien hin und wieder in den Wäldern angetroffen;wo er im Julius und August blühci, und von denEinwohnern suan Gomez gcnciinct wird.

2) Strauchartige Nissolie. Mssolia fru- Zw»teticosa ^rt.

Mit einem strauchartigen Stamme, der sich um an- Unter-dere Gewächse hcrumwindet, Kiffolia caule schci-fmticofo volubili. LINN. Syst. veg\ pax. dunas-^>33 Spec. plant. 992. JACQ. amer. pa§. zeichen.198. tab. 179. f. 44.

Diesen Strauch fände Aaeguin eben-falls in Earthagcna , wo er in den Wäldern und un-ter auderm Gesträuchen wild wächset, und im Septem-ber blübct. Es hat derselbe gar keine Stacheln, undwindet sich mit seinen vielfachen Stämmen und Ae-strn um andere benachbarte Baume herum, an denen

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