ioi Zwote Classe. Funfzehenter Abschnitt.
Geof« „Aeste treibet. Sein Stamm und die dicken Aeste sind
ßroye. „ Hut lind wieder mit pfrieinenförmigcn Dornen besetzt,„ welche zuweilen einen Zoll lang sind. Die Blätter sind„gefiedert, und haben einen glatten , ungefehr vier Zoll„langen Hauptsiirl, an welchem meistens funfzchen läng-„lichte, stumpfe, glatte und ungekerbte Blättlein stehen.„Dir Blumen entspringen in einfachen rraubenförmigcii,, Büschel» , welche in den Winkeln der Blätter sitzen,„drey bis vier Zoll lang, und dicht mit schmutzig dunkel-„gelben, sehr kurz gestielten Blumen besetzt sind, die„weit mnher einen sehr stinkenden Geruch verbreiten.„ Die darauf folgende Frucht gleichet ziemlich einer frisch„ abgebrochenen Mandel hat eine etwas wollichte Haut„von gelbgrünlichter Farbe, und ein weiches gelblichtes„ Fleisch, von süfsem Geschmack und widrigem Geruch, daS,, auf der Hand einen gelblichtbraunen Flecken macht, der„nicht leicht wieder wegzubringen ist; dieses Fleisch hangt„ sehr fest init dein Stein oder der Nuß zusammen, welche„ ziemlich groß, zusaminengedrückt, spitzig,und von weißlich,„ter Farbe ist, und einen schneeweißen Kern einschließt,„der einen mehlichten und zusammenziehenden Geschmack
Nach Mstrcgmss Bericht wächset dieser Baumauch in Brasilien auf grasichten Feldern sehr häufig; undwird daselbst von den Einwohnern Umari genennet. DieBrasilianer sammle» seine.Früchte, die so groß wie Pflau-men sind, und im Merzen abfallen, und pflegen selbige samtdein Kern zu zerflossen, und mit Fleisch und Fischen gc-kocht zu essen; wenn man sie aber roh isset, so inachen sieEckes, und zuweilen gar ein Erbrechen. Seine gefieder-ten Blatter sind stachlichk, und haben dunkelgrüne, kaum«inen Zoll lange, aderichte Blättlein.
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