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mein LlMVNe genennet; ist aber eben so wenig, als Cier»«die übrigen Varietäten, wesentlich unterschieden, indem neu-ste sich blos durch Ableger, Pfropfen und Dcnlieren, keines- bäum.weg« aber durch den Saamen fortpflanzen läßt. Diese man-cherley Varietäten, die sich aber täglich noch weiter vermeh-ren lassen, kann man beym Ferrarius, Bauhm, Tour-tiefort, Miller und andern, welche gemeiniglich irrigerWeise aus dem Limonenbaum eine besondere Gattung ma-chen, umständlicher angeführt und beschrieben finden. Di«Citrone» sind eine sehr nützliche Frucht; sie besitzen inihre,, verschiedenen Theilen verschiedene Eigenschaftenlind Kräfle. Der äussere gelbe Theil ihrer Echaale istvoll von einem sehr wohlriechenden Del, welches sich sowohldurch die Destillation, als durchs Auspressen scheidenläßt, und ein hitziges, Herz - und Magenstärkcudes undBlähung treibendes Mittel ist; ihr Fleisch aber enthälteinen sehr häufigen sauren Saft, welcher wegen derAnnehmlichkeit unter allen vegetabilischen Säuren einensehr großen Vorzug hat, und nicht nur im gemeinen Le-ben zu mancherley Speisen und zu Bereitung eines er-frischenden iind kühlendcii Getränks, sondern auch in derArzneykiiiist als eine vorzüglich der Fäulniß widerstehen-de Arzney in hitzigen, besonders faulen und bösartigenFiebern, und wider den Scharbock mit großem Nutzengebraucht wird.
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2. Der Pomeranzenbaum. Citrus Aurantium. Art.
Mit geflügelten Blatstielcn, und scharfzugcspitztcn Blat-tern, Citrus petiolis alatis; foliis »cuminatis. uns«*L 1 NN. Syst. veg p. Sp. pl. iico. Hort. W ei ‘Cliff. 379. Hort. ups. 236 Fl. zeyJ. num. 304. t,un ^ SMat. med 367. ROY Lugdb. 266. Malus Au- zeichcn.rantia maior. C. BAUH. pin. 436. Aurantiamala. CAM. epit. 170. Aurantium. MlI.L.
Ditt. TOUR.NEF. inst. t. 39 3. 394- Malus Au-rantia. RAf bist. p. 167V. BLAKW. Herb.t.Z 49 - B. Citrus Aurantia Sinenlis. LINN.Sp.
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