*84 Zwote Classe. Achtzehnter Abschnitt.
Maul- denen aber die zwo ersten Arten, wenigstens in den süd-Leer- lichcn Landern von Europa, schon lange Zeit sehr gemeinbäum. sind:
I) Der weisse Maulbeerbanm. Morus alba.
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Akt. Mit schief herzförmige» und glatten Blättern; Morusfoliis oblique cordatis laevibus. LlNN.Syst.veg. p. 7' > Sp. pl 1^08. Hort. ClifF 44s.Hort. upf 2W7. SCOP. FI. carn, n. ,176.ROY. Lugdb. p. 211. DALIB. parif. 290,M 1 LL. Did n. 4 Morus fructu albo C.BMJH. pin 4<y. RAI hist p. 1429. TOUR-NEF. inst pag. Morus candida. DÜD.pempt, S10. LOB. ic. 2 . p. 196.
Der Maulbeerbanm, sowohl der weisse, alsder schwarze, wird von den Spaniern Moras del Mo-ral, von den Italienern Moro, von den FranzosenMeurier oder Murier, von den Engländern Mnl-berrv-tree, und von den Holländern Moerbei^en,MoerbLsjon oder Moerbe^ieboom gcncnnck. Derweisse Maulbeerbanm, welcher ursprünglich in China zuHanse ist, und von den Chincsern bang oder Ti Sanggenennet wird, hat zartere, glättere, und hellgrüne Blät-ter, und unterscheidet sich ansserdemc von dem schwarzenManlbeerbanme insonderheit durch seine Früchte, welchekleiner, und anfänglich grün, zulcht aber, wenn sie völ-lig reif worden, weiß sind, und alkdann einen über alleMasse, und fast cckelhaft süssen Geschmack haben. Erwird in Ostindien, Amerika und Europa mehr um seinerBlätter, als um seiner Früchte willeii gezogen; den» seineBlätter schlagen im Frühling eher aus, und sollenden Seidcnwürincrn, denen sie hauptsächlich zur Nahrungdienen, nicht nur angenehmer seyn, sondern auch eine bes-sere und schönere Seide geben, wiewohl einige Schrift-steller hicvon das Gegentheil behaupten. Heut zu tagwerde» seine Blätter fast durchgängig zur Fütterung der
Seiden»