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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
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289
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i88. Gatt. Maulbeerbcmm. Moru8. 289

aus der von dc» zweyjährigeu ein ziemlich gutes, aber Maul-schwarzlickikes; aus der alter» aber ein grobes Packpa- < 1( ;cr 5pier verfertiget. Die Art des Verfahrene dabey rommr bäum»mit der europäische» Papicrmacherkunst ziemlich über-

ei».

4) Rother Maulbeerbaum. vlorus r^udrs. Vierte

Art.

Mit herzförmigen, und auf der untern Flache rauben ^

Blattern; und cylindrischen Dlume»katzlein, Mo- 3rus foliis cordatis subtus villosis; amentis cy- * ' 'lindricis. LINN. Syst. veg p. 710 Sp. pl. U "^ *

13<;9 MILL. Dict. n. 3. Morus foliis lub- ^ Cl /CI1,tus tomentosis , amentis longis dioicis.GRON. virg. 146. Morus Virginienfis arbor,loti arboris instar ramolä, foliis amplillimis.

PLUK.. alm. 2?a t. 246. f. 4. Morus Virgi-niana. PvAI. hist. p. 1430. dendr. 14.

Dieser Baum wächst ursprünglich in Virgi-»ien, daher er auch der virgmische Maulbeerbaumgenennct wird, und kommt in Europa sehr gut in freyerLuft fort. Seine Blumenkahlcin sind so lang, als dieKatzlein der weisscn Birke, und nur so dick, als eineSchrelbfcdcr. Seine Blatter find sehr groß, meistensin drey, und oft auch in fünf Lappen zertheilt, am Ran-de scharf gezähnt, ein wenig rauh oder wollicht, undhellgrün, und wenn sie noch jung sind, auf der unternFlache sehr silzicht; sie stehen auf ziemlich langen grü-nen Stielen. Seine Früchte sind langer als die ge-wöhnlichen Maulbeere, haben meistens eine hcllrotheFarbe, und sind säucrlicht und angenehm zu' essen. DerStamm des Baums wird ziemlich hoch und dick, undhat eine aschgraue Rinde, und seine Acste breiten sichstark aus. ,4

Lmne pflanze,chst. II. Th.

S

5) Ost-