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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
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534
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sZ4 Zwote Classe. Zwanzigster Abschnitt.

* c j, kc, lindernde und reinige,ide Arzeneyen erfordern, lind

fcctum u Ccr , als auch äusserlich zu Erweichung und

Zcitlgung der Beulen und Geschware, im Uinschlagen,Bähungen, und Gnrgelwassern gebraucht.

2llle Theile des Feigenbaums, und sogar seineFrüchte, wann sie noch unreif sind, enthalte» einen häu-figen »nlchichten Sift, welcher zieinlich scharf und bitteriff, und daher innerlich geiiomlncu, über sich und untersich pnrgiret. 2le»sserl:ch auf die Haut gestrichen, undhernach wiederum abgewaschen, nininik er die Flecken der-selben hinweg; und auf Baumwolle getröpfelt, reinigetkr die faulen Zähne, lind lindert sehr oft das Zahnweh,und kann auch zu Heilung böser Geschwüre gebrauchtwerden. In Peru halt man diesen Saft für ein gutesMittel wider den giftigen Stich der Spiimen, wein, erzwey oder dreyinal in die Wunde getröpfelt wird. Ergibt auch eine syinpatberifcheDinkc, denn wenn man damitaufs Papier schreibet, so sind zwar die Buchstaben un-sichtbar, halt maii aber das Papier aus Feuer, oder legtes auf den Ofen, so werden die Buchstaben schwarz undleserlich. Aus den Eigenschaften dieses Saftes erhellet,daß iuizcitige Feigen allerdings sehr schädlich sind, undBaiichfchincrzen, Durchfälle, und andere üble Folgen er-regen können. LbcslliNI rühmet ein mit Wem undWasser bereitetes Decvckt von den Zweigen dieses Baumsals ein schweißtreibendes Mittel in der Wassersucht.

Zwote

2srf.

Unser»

schei-

dungs»

-«'cheik.

L. Der Sycomorus oder Maulbcerfeigenbaum.

Ficus Sycomorus.

Mit herzförmigen, ziemlich runden, ungezähnten, und aufder unten Fläche filzigtcn Blättern, Ficus foliiscordatis, subrotmidi?, integerrimis, subtus to-mentolis. UNN. Syst. vess. p. 774- Sp. plant.1413. Ficus foliis cordatis subrotundis integer«rimis. Hort. Cliff. 471. amoen. acad. I. p. 26.ROY Lugdb. 2 i!. HASSELQ. it. 49 v GPvON.Orient. 329. MILL.Dist, n.2. Ficus Sycomo-rus