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B u c h I.
Zuckerrohr, die Banane und andere Spanien und demnördlichen Afrika eigenen Gewächse fortkommen, ohnevon der Strenge des Winters zu leiden. Unter dein 36 s tenhis tosten Grade der Breite beträgt die mittlere Tempe-ratur 17 — 20 Grad; und uurch eine Vereinigung von Um-ständen, deren Entwickelung hier zu weit führen würde,ist diese glückliche Gegend der Hauptpunkt der Industrieund der geistigen Ausbildung geworden.
Wenn man in dem Königreich Valencia von denUfern des mittelländischen Meers gegen die hohenEbenen von la Mancha und der Königreiche Castilien ansteigt, glaubt man ziemlich tief im Land, an denweit sich forterstreckenden schroffen Abhängen der Ge-birge , die alten Küsten der Halbinsel zu erkennen. Diesesonderbare Erscheinung erinnert uns an die Traditionender Samotracier und anderer geschichtlicher Zeugnisse,nach denen der Einbruch der Gewässer durch die Darda-nellen, das Bassin des mittelländischen Meers vergrößert©und den südlichen Theil von Europa zerrifs und verschlang.Wenn man zugiebt, dafs diese Traditionen nicht blofsengeologischen Träumereyen, sondern der Erinnerung eineralten Katastrophe ihren Ursprung verdanken, so sieht manein, wie die mittlere Gebirgsplatte von Spanien den gewalt-samen Ueberschwemmungen widerstand, bis der Abflußder Gewässer durch die Meerenge, die durch die Säulendes Herkules gebildet wird, allmählich die Erniedrigungder Oberfläche der mittelländischen See bewirkte und aufder einen Seite Nieder-Aegypten, auf der andern die frucht-baren Ebenen von Tagona, von Valencia und Murtia wie-der aufs Trockene brachte. Alles, was sich auf die Bildungdieses Meers *) bezieht, das durch sein Daseyn so mächtig
*) Diodor. Sicul. ed. Wesseling. Amstelodam., 1746 . Lib. IV,
C . 18 , p. 536. Lib. V. C. 47 , p. 369. Dionys. Halicar/i., ed.
O&on., 1704 . Lib. I. C. 61 ,p. 49 . Aristot. opp. omn. ed. Casaub.