B n c h I.
108
die acht Felsen, die his an die Oberfläche des Wassersragen, welche der Kapitän Vohonne im Jahr i 7 3 2, nörd-lich der Insel von Porto Santo, gesehen haben will, wirk-lich vorhanden sind, so kann man annehmen, dafs die-se unzählige Menge Medusen sich von ihnen losgemachthatte; denn wir waren nur 28 Meilen von dieser Klip-pe. Wir erkannten aufser der Medusa aarila von Baslerund der Medusa pelagica von Bose, mit acht Tentakeln(Pelagia denticulata , Peron ) eine dritte Gattung, diesich der M. hysocelia nähert und die VandeUi an derMün-dun»' des Ta.«o fand. Sie unterscheidet sich durch ihre
C O
hräunlich-golbe Farbe j uncl durch ihre Tentakel ^ die län-ger als der Körper sind. Mehrere dieser Seen’esseln hat-ten vier Zoll im Durchmesser; ihr heynahe metallischerGlanz, ihre in Viole1 und Purpur schillernde Farben mach-ten einen angenehmen Contrast mit der azurnen Färbungdes Oceans.
Mitten unter diesen Medusen beobachtete Hr. Bon-pland Knäuel der Dagysa notala , einen’ Molluske vonsonderbarer Structur, die Sir Joseph Banks zuerst bekanntgemacht hat. Es sind kleine gallertige Sacke, durch-scheinend, cylindrisch, bisweilen vieleckig, von 1 3 LinienLänge und 2 bis 3 Linien Durchmesser. Diese Säcke sind anbeyden Enden offen. An der einen Oeffnung b.emerktman eine durchsichtige Blase, die durch einen gelben Meckbezeichnet ist. Die Cylinder sind der Länge nach ».in-einander geklebt, wie die Zellen der Bienen, und bil-den Kosenkränze von 6—8 Zoll Länge. Ich versuchtevergeblich die galvanische Electricität an diesen Mollusken,sie brachte keine Zusammenziehung hervor. Das Ge-schlecht Dagysa, welches um die Zeit der ersten Reisevon Cook aufgestellt wurde, scheint zu den Salpas (Bi-phore-ß von Bragniere') zu gehören, mit welchen HerrCitvier die Thalia von Brown und die Thetis vagina von