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wurde bald crkahnf 5 denn um 2 UhrNachmittags sähen tvirLand, das wie «ine kleine, an den Horizont befestigteWolke erschien. Um 5 Uhr, da die Sonne niederer stand,kam die Insel Lancerote so deutlich zum Vorschein, dafsieh den Höhenwinkel eines kegelförmigen Bergs nehmenkonnte, der majestätisch die andern Gipfel beherrscht,und den wir für den grofsen Vulkan hielten, der so vir-le Zerstörung in der Nacht vom isten September 1730angerichtet hat.
Die Strömung trieb uns schneller gegen die Küsten,als wir wünschten. Im Weiterschißen entdeckten wir zu-erst die Insel Fortaventure (Fortevenlura)} berühmt durchdie vielen Kameele *), die sie nährt; und wenige Zeit nach-her sahen wir die kleine Insel Lohos in dem Meeres-arm, der Fortaventure von Lancerote trennt. Wir brach-ten einen Th eil der Nacht auf dem Verdeck zu. DerMond erhellte die vulkanischen Spitzen von Lancerote,deren Abhänge, von Asche bedeckt, ein silberfarbene*Licht zurückwarfen. Antares glänzte nahe an der Scheibedes Monds, welcher nur wenige Grade über dem Hori-zont stand. Die Nacht war bewundernswürdig klar undfrisch, und ungeachtet wir wenig von den Küsten Afrikas und von der heifsen Zone entfernt waren, stieg da* hun-,dertthcilige Thermometer doch nicht über 18 0 . Das Leuch-
*) Diese Kameele, die zum Ackerbau dienen Und von denen das Volkbisweilen das Fleisch eingesolzen ifst, waren auf der Insel nichtVorhanden, ehe die Ilethencourts die canarischen Inseln erober-ten. Im löten Jahrhundert hatten sich die Esel auf der InselFortaventure so sehr vermehrt, dafs sie wild wurden, und dafsman Jagd auf sie machen musste. Man tödtete mehrere tausend,um die F.rndten zu retten. Die Pferde von Fortaventure sind vonbesonderer Schönheit und von barbarischer Race. Noticias de lahist oira general de las Isias Canarias, par Don Jose de Viera, T,II, p. 06,