Band 
Erster Theil.
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Kapitell. II 7

weis stellen, *) durch Gebirgsplallen, deren bcyden En-den mit einer runden Erhöhung gekrönt sind.

Der ganze westliche Th eil. von Laneorote, den wirin der Nähe sahen, trägt das Gepräge eines erst kürz-lich durch vulkanisches Feuer zerrütteten Landes. Al-les ist schwarz, dürr und von Dammerde enthlölst. Mirunterschieden mit dem Fernrohre, in ziemlich dünnen undsich stark neigenden Schichten gelagerten, Basalt. Meh-rere Hügel ähneln dem Monte-miovo hey Neapel , oderden kleinen Hügeln von Schlacken und Asche, welchedie Erde, die sich öffnete, in einer Nacht am Fufs desVulkans von Jorulla in Mexico aufwarf. Wirklich berichtetder Alihe Viera**) dafs im Jahr 1^50 mehr als die Hälf-te der Insel ihre Gestalt veränderte. Der große Vul-kan, von dem wir ohen sprachen, und den die Einwoh-ner den Vulkan von Temanfuya nennen, zerstörte diefruchtbarste und behauteste Gegend; neun Dörfer wur-den damals durch das Anströmen der Lava völlig zerstört.Ein heftiges Erdbeben war dieser Katastrophe vorange-gangen, und gleich heftige Stöfse dauerten mehrere Jah-re lang fort. Diese letzte Erscheinung ist um so merk-würdiger, da sie sich selten nach einer Eruption ereig-net, wenn die elastischen Dämpfe, nach dem Ausflufs dergeschmolzenen Materien, durch den Krater entweichenkonnten. Der Gipfel des grofsen Vulkans ist ein runderHügel, der nicht völlig konisch ist. Nach den Höhen»winkeln, die ich von verschiedenen Entfernungen aus ge-nommen habe, scheint seine absolute Höhe nicht vielüber 3 00 Toisen zu betragen. Die benachbarten Hügelund die von Alegranza und Isla Clara sind kaum 100 bis120 Toisen hoch. Man ist erstaunt, diese Gipfel nicht ho-

*) Monti gemelli, 7.wilüngsberge.

**) Viera , T. II, [>. 4°4»