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die niemals von den Guanenbcwohnt worden zu seyn schei-nen. Man besucht sie heut zu Tage blos; um Orseille da-selbst zu sammeln; dieses Produkt ist übrigens wenigergesucht, seit so viele Üechlenartige Pflanzen des nördlichenEuropas kostbare Materialien für die Färherey liefern.Montana Clara ist wegen der schönen Canarien-Vögel,welche man daselbst findet, berühmt. Der Sang dieserVögel ist in verschiednen Kolonien verschieden, wie erbey unsern Finken oft in zwey benachbarten Distriktennicht der nämliche ist. Montana Clara ernährt auchZiegen, zum Beweis, dafs das Inselchen weniger dürrist, als die Küsten, die wir beobachtet haben. Der Na-me Alegranza bedeutet so viel als die Fröhliche , undwurde der Insel von den ersten Eroberern der canarischenInseln, zwey normannische Barone, Jean de Bethencourt und Gadifer de Salle, gegeben. Es war dies der erstePunkt, wo sie landeten. Nachdem sie einige Tage zuGraciosa verweilt batten, wovon wir einen kleinen Theiluntersucht haben, fassten sie den Entschlufs, sich der benach-barten Insel Lancerotc zu bemächtigen, wo G aadarßa, derSouverain der Guanen, sie mit der nämlichen Gastfreund-schaft aufnahm, die Cortez in dem Pallast von Monte-zuma fand. Der König, ein Hirte, der keinen andernReichthum, als seine Ziegen batte, wurde eben so nie-derträchtig verrathen, wie der mexikanische Sultan .
Wir fuhren längs den Küsten von Lancerote, vonder Insel Lobos und Fortaventure hin. Die zweyte die-ser Inseln scheint ehmals zu den beyden andern gehörtzu haben. Diese geologische Hypothese wurde schon im17ten Jahrhundert von einem franziskaner Mönch, JuanGalindo, behauptet. Dieser Schriftsteller nahm sogar an,der König Juba habe deswegen nur sechs kanarische In-seln benannt, weil zu seiner Zeit drey derselben zusam-men hingen. Ohne diese nicht wahrscheinliche Hypo-