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Kapitel I.
zuRiobamba gemacht habe, hat die Kuppel des Chimbora-zo , i 53 Toisen unter ihrer Spitze, und mithin an einemPunkt, der noch i 3 oo Toisen höher als der Pic liegt, noch673 Toisen (i3i2’") Breite. Ueberdies nimmt die Zone desewigen Schnees £ der ganzen Höhe des Bergs ein; und dieGrundfläche dieser Zone, von der Seite der Südsee gesehen,nimmt eine Ausdehnung von 3 / t 37 Toisen (6700”') ein. Aberungeachtet der Chimborazo §■ höher als der Pic ist, siehtman ihn doch, wegen der Krümmung der Erde, nur 38 JMeile weiter. ®) Der Glanz, den sein Schnee von sichwirft, wenn er am Ende der Regenzeit im Hafen von Guaya-quil am Horizont erscheint, lässt verinuthen, dafs man ihnsehr weit in der Südsee erblicken mufs. Sehr glaubwür-dige Piloten haben mich versichert, ihn bey dem FelsenMuerto, südwestlich von der Insel la Puna, in einer Ent-fernung von 47 Meilen*) **) gesehen zu haben. So olt er ineiner grüfsern Entfernung gesehen wurde, waren die Be-obachter, ungewifs über ihre Länge, nicht im Stande eingenaues Datum zu liefern.
Das Licht der Luft, welches auf die Berge fällt, vermehrtdie Sichtbarkeit derjenigen, die man auf eine positive Artsieht, seine Stärke vermindert im Gegenthajl die Sichtbarkeitderjenigen Gegenstände, welche wie der Pic von Teneriffa
*) Ohne auf die Refraktion Rücksicht zu nehmen, ist der Pic vonTeneriffa (1904 Toisen) auf i° 5 j / 22" sichtbar; der Mont - Blanc (2440 Toisen) auf 2° i3' 0"; und der Chimborazo (355o Toisen)auf 2° 55' 3o". Nimmt man die mittlere Refraktion zu 7 § 0 an, sowird diese Entfernung für den Chimborazo nur um 14 Meilen ver-gröfsert. ,
**) Nach den Karten des Deposito hidrografico zu Madrid . Nimmtmail für den Unterschied der Meridiane von Guayaquil und Quito 1°\ö‘ 32" an, wie ich ihn fand (Obs. astr . T. II, p. 298, 35y und4-3.5) so ist der Muerto etw&s weniger von dem Chimborazo - ent-fernt.