Band 
Erster Theil.
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Kapitel II. 14J

alter der Plc von Teneriffa blieb noch unsichtbar. DasLand trat undeutlich hervor, ein dichter Nebel verhüllteseii^e sämmtlichen Formen. In eben dem Maas , in demwir uns der Rhede von Sainte Cröix näherten, bemerktenwir, dafs dieser Nebel, durch den Wind getrieben, sichuns näherte. Das Meer war heftig bewegt, wie dies fast•immer in diesen Gegenden der Fall ist.

Wir warfen den Anker, nachdem wir mehrere Malasondirt hatten, denn der Nebel war so dicht, dafs man mitMühe die Gegenstände auf die Entfernung einiger Kabelunterschied 5 aber im Augenblick als man anfing den Platzzu be«rrüfsen , zerstreute sich der Nebel völlig. Der Picvon Teyde zeigte sich alsdann in hellem Licht über denWolken; die ersten Strahlen der Sonne, die für uns nochnicht aufgegangen war, erhellten die Spitze des Vulkans.Wir näherten uns dem Vordertheil der Korvette, um diesesmajestätische" Schauspiel zu geniefsen, als man im nämli-chen Augenblick vier englische Schiffe signalisirte, die sichganz nahe am Hintertheil völlig ruhig hielten. Wir w arenlängs derselben hingefahren, ohne von ihnen bemerkt zuwerden; und der nämliche Nebel, der uns den Anblickdes Pic's entzogen hatte, hatte uns von der Gefahr be-freyt, nach Europa zurückgeführt zu werden. Es wärefür Naturforscher sehr schmerzhaft gewesen, von ferne diaKüsten von Teneriffa gesehen zu haben, ohne einen durchVulkane zerrütteten Boden betreten zu können.

Wir zogen sogleich den Anker auf, und der Pizarranäherte sich so viel möglich dem Fort, um unter seinemSchutz zu seyn. In dieser Gegend war es, wo AdmiralNelson bey der von den Engländern versuchten Landung,zwey Jahre vor unserer Ankunft, durch eine Kugel denArm verlohr. Der Generalgouverneur der canarischen Iu-

hn iVfonat Julius 1797.