Band 
Erster Theil.
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B u c h /.

kaniscbe Feuer in einer von den Cordilleren entferntenEbene durcligebrochen bat, wie bev dem Sangay unddem Jorullo, *) so mufs man diese Erscheinung als eineAusnahme von dem Gesetz betrachten, welches sich dieNatur in diesen Gegenden aufgelegt zu haben scheint.Ich mufs diese geologischen Thatsachen in Erinnerungbringen, weil man diese angeblich isolirte Lage allerVulkane als Einwurf gegen die Idee aufgestellt hat, dafsder Pic von Teneriffa und die andern vulkanischen Spiz-zen der canarischen Inseln Ueberbleibsel einer unterge-gangenen Bergkette seyen. Die Beobachtungen, welcheüber die Gruppirung der Vulkane in Amerika gemachtworden sind, beweisen, dafs der alte Zustand der Dingewenn er in der Curie conjeclurule de l’Atlunüde desHrn. Bory de Saint-Vincent **) darges teilt ist, keines-wegs den anerkannten Gesetzen der Natur zuwider ist,und dafs nichts hindert, anzunehmen, dafs die Gipfelvon Porto-Santo, von Madera und von den glücklichenInseln ehemals entweder ein eignes System von Urge-birgen, oder das westliche Ende der Kette des Atlas gebil-det haben können.

Der Pic von Teyde bildet eine pyramidale Masse, wieder Aetna , der Tungurahua und der Popocatepec. Es

*) Zwey Vulkane der Provinzen Quixos und Mechoacan, der einein der südlichen, der andere in der nördlichen Hemisphäre.

**) Die Frage, oh die Traditionen der Alten über die Atlantide, aufhistorischen Thatsachen beruhen, ist völlig verschieden von jener:ob der Archipel der canarischen und der benachbarten Inseln dieTrümmer einer Bergkette sey, die durch grofsc Cataslrophen,■welche unsre Erde erlitt, zerrissen und untergesenkt worden ist.Ich will hier keine'Meinung zu Gunsten der Existenz der Atlan-tidc aufstellcn; aher ich suche zu beweisen, dafs die canarischenInseln nicht mehr durch die Vulkane gebildet wurden, als dieganze Masse der kleinen Antillen durch Madreporcn.