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Unsere Ueberfahrt von Sainte - Grois: nach Cumana,dem östlichsten Hafen des festen Landes, gehörte unter dieschönsten. Wir durchschnitten den Wendekreis des Kreb-ses den 27sten; und ungeachtet der Pizarro kein sehr guterSegler war, durchliefen wir doch in zwanzig Tagen denKaum von neunhundert Meilen, welcher die Küsten vonAfrika von denen des neuen Kontinents scheidet. Wirkamen 5 o Meilen westlich vom Cap Bojador, dem CapBlanc und den Inseln des grünen Vorgebirgs vorbey.Einige Landvögel, welche die Heftigkeit des Winds aufdie weite See getrieben hatte, folgten uns während meh-rerer Tage. Wenn wir nicht vermittelst der Seeuhfengenau unsere Länge gekannt hätten, wären wir in Ver-suchung gerathen zu glauben, dafs wir uns sehr nahe anden Küsten von Afrika befänden.
Unser Weg war der nämliche, den alle nach den Antillenbestimmte Schiffe seit der ersten Reise des Columbus nahmen.Man verliert schnell an Breite, und zwar fast ohne an Län-ge zu gewinnen ^ von der Parallele Maderas an bis zu demWendekreis; ist man in der Zone angekömmen, wo die regel-mäfsigen Winde beständig sind, so durchschifft man denOcean, von Osten nach Westen, auf einem ruhigen undstillen Meer, welches die spanischen Seefahrer den Golfder Damen, el Golfo de las Hamas , nennen. Wir erfuh-ren wie alle die, welche diese Gegenden besucht haben,dafs in dem Mafs, als man westwärts kommt, die regel-mäfsigen Winde, die Anfangs von Ost-Nord-Ost wehten,zu Ostwinde 1 werden.
Diese Winde, deren am allgemeinsten angenommeneTheorie in einer berühmten Abhandlung von Hadley *)
*) Da$ Dasevn einer Strömung in der obern Luft, welche bestänrdig von dem Aequator .gegen die Pole , und einer untern StrÖ*jnung, welche von den Polen gegen den Acquator geht, wurdeschon durch Hooke erkannt, wie Hr. Aragc gezeigt hat. Die