Buch I.
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auseinandergesetzt ist, sind ein viel verwinkelteres Phäno-men *), als viele Physiker glauben. In dem atlantischenOcean hat die Lage in Absicht auf Länge, wie die Ab-weichung der Sonne, Einfluls auf die Richtung und aufdie regelmäfsigen Winde. Auf der Seite des neuen Con-tinents, in beyden Hemisphären, rücken diese Gränzen8 bis 9 Grade über den Wendekreis hinaus, während inder Nachbarschaft von Afrika die veränderlichen Winde,weit über die Parallele von 28 und 27 Graden hinausherrschen. Es ist für die Fortschritte der Meteorologieund der Schifffahrt zu bedauern, dafs die Veränderungen,welche die Strömungen der Aequinoctial-Atmosphäre im stil-len Meer erleiden, viel weniger bekannt sind, als die Verände-rungen, welche diese nämlichen Strömungen in einem vielengern und durch die Nähe der Küsten von Guinea undBrasilien influenzirten See-Bassin darbieten. Die Schiff-fahrer wissen seit Jahrhunderten, dafs in dem atlanti-schen Ocean der Aequator nicht mit der Linie zusam-menfällt, welche die regelmäfsigen Nord • Ostwinde ivonden allgemeinen Süd-Ostwinden scheidet. Diese Liniebefindet sich, wie Halley **) sehr richtig beobachtet hat,
Ideen dieses berühmten englischen Physikers sind in einer Redeüber die Erdbeben entwickelt, welche im Jahr 1686 gedrucktwurde. ,,Ich glaube“, fügt er hinzu, ,,dafs mehrere Erscheinun-gen, welche die Atmosphäre und der Ocean zeigen, besonders dieWinde, sich durch Polarströmungen erklären lassen.“ (HookesPosthumous Works, p. 3640 Diese merkwürdige Stelle wird tanHadley nicht citirt. (Phi/. Tra?is. Vol. XXXIX, p. 58 ); aufeiner andern Seite tritt Hooke , indem er direkt von den regclmäfsi-genWinden spricht, (Post. Works, p. 88 und 363 ) der irrigen Theo-rie des Galilei bey , welcher einen Unterschied in der Schnelligkeitder Bewegung der Erde und der Luft annimmt.
*) Mem. de TAcad. t 1760, p. 18. D’Alemhert, sur les causes gen»des uents, p. 5 .
*0 Phil. Trans. Vol. XVI, p. 1 54 . Ulloa Coiwersacioues , p. 108.