Band 
Erster Theil.
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Buch /,

tur auf Bergen von beträchtlicher Höhe sehr regelmäs-sig ist, 5 oo Toisen verticaler Erhebung einer Verände-rung von u° 45' Breite entsprechen. Dieses Resultat, dasmit demjenigen sehr übereinstimmt, welches andere Phy-siker. vor mir*) angenommen haben, ist sehr wichtigfür die Geographie der Pflanzen 5 denn obgleich in dennördlichen Ländern die Vertheilung der Pflanzen auf denBergen und in den Ebenen, so wie die Hohe des ewi-gen Schnees, mehr von der mittlern Temperatur derSommer-Monate,**) als von jener des ganzen Jahrs abhän-

83 Toisen auf einen Grad. Journal de Phys T. LXXI. p. 38 .Für die heifse Zone sehe man Obsero, astron. T. I. p. 12g.

*) „Jedes Hundert Meter Erhöhung erniedrigt die Temperatur un-gefähr um einen halben Grad, der gemeinen Eintheilung unsererWärmemesser; und wenn man den Punkt für die Grenze der Käl-te annimmt, wo das Daseyn der Vegetation ausgeschlossen ist, soentspricht der ewige Schnee, mit welchem die Gipfel bedeckt$ind, dem ewigen Schnee, mit welchem der Pol bedeckt ist;und jedes Hundert Meter senkrechter F.rhöhung entspricht einemGrad der Entfernung des Berges vom Pol.“ Ramond, de laVegetation sur (es montagnes. ( Annales du Museum , T. IV.p. 3g6.) :

^ Decandolle , FloreJrangaise^ T. L P. I. p. xx. Leopold v. Buch fReise nach Lappland , Bd. II. p. 276. Wahlenberg , Flora La -pojiica , 1810, p xxviii. In der gemafsigten Zone geschieht essehr oft, dafs die mittlere Wärme eines Orts A kleiner ist, als dieeines Orts B, während die mittlere Wärme der Sommer-Mona-te in. A viel grofser ist als in B . Mit Recht unterscheidet mandeswegen zwischen einem Continental-Klima und einem insula-rischen Klima; in dem ersten folgen aufsehr heifse Sommer äus-serst strenge Winter; in dem zweyten ist der Contrast der Jahrs-zeiten weniger grofs: die Sommer sind weniger warm und dieWinter weniger kalt, wegen der wenig veränderlichen Tempera-tur des nahen Öceans, welcher die Luft im Sommer abkühlt,und. sie im Winter erwärmt. Der ewige Schnee steigt in Island weiter herunter, als unter der nämlichen Parallele im Innern von,Norwegen , und wir sehen oft auf den Inseln und an denKüsten£es westlichen Europas den Lorber- und den Erdbeerbaum ge-