Buch 1.
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'entspringen, und welche sehr wenig aufgelöste Luft ent-halten, könnte glauben machen, diese Farbe sey demWasser in seiner grüfslen Reinheit eigen. Vergebenswürde man sich an die Chemie wenden, um diese Er-scheinung oder die blaue Farbe der Rhone bey Genevezu erklären. Nichts beweist bis jetzt, dafs es mehr oderweniger hydrogeneisirtes Wasser gibt, und die Erkäl-tung der Meere bey Stürmen ist viel zu schwach, alsdafs man der blofsen Veränderung der Dichtigkeit dieZurückweisung verschieden - gefärbter Lichtstralen zu-schreiben könnte. Es ist auf keine Art wahrscheinlich,dafs die grüne Farbe des Wassers der Mischung der gel-ben Stralen des Grunds, und der blauen durch das Was-ser zuriickge-worfenen Stralen zuzuschreiben sey*); denndas Meer ist oft auf offener See grün, wo es über800 Toisen Tiefe hat Vielleicht trägt in gewissen Stun-den des Tags das gelbe und rothe Licht der Sonne zuder Färbung ins Grüne bey. **) Die Weilen, bewegli-chen und geneigten Spiegeln ähnlich, werfen fortschrei-tend die W olken und die Tinten der Luft vom Zen ith bis zumHorizontzurück. Die Bewegung derOberfläche des Wassersverändert die Menge des Lichts, welches gegen die un-tern Schichten dringt, und man sieht ein, dafs diese schnellenV eränderungen des Durchgangs der Lichtstralen, welche soZulagen wie Veränderungen der Undurchsichtigkeit wir-ken, die Farbe des Oceans verändern müssen, wenn siesich mit ändern uns noch unbekannten Ursachen verei-nigen.