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den magnetischen Aequator durchschnitten ist3 so dafs,ivenn der Punkt, wo die Neigung' Null ist, zu Land unddurch astronomische Mittel bestimmt wird, man für die bey-deii Amerikas die terrestrischen Breiten mit Genauigkeitin magnetische verwandeln kann. Diese Verwandlung,für das Studium der verwickelten Gesetze des Magnetis-mus unerlässlich, ist im Gegentheil sehr gewagt, wennman die Neigung-Beobachtungen vergleicht, welche insehr Von einander entfernten Meridianen gemacht wurden,und wenn man den magnetischen Aequator als einen gros-sem Kreis ohne Beugung und ohne Unregelmäfsigkeit derKrümmungen betrachtet.
Ungeachtet der bedeutenden Vervollkommnung, wel-che Mitchell und Nairne in die Construktion der Neigung-Bussolen gebracht hatten, waren doch vor dem Jahr 1791diese Instrumente noch nicht zu dem Grad von Genauigkeitgelangt, welchen sie heutzutage erreicht haben. WennJLa Caille , .Dalrymple , Cook, Bayly und Lord Muhgrave dahin gelangten, vortreffliche Resultate zu erhalten,so geschah es, indem sie als geschickte Beobachter dieMenge der Versuche vervielfältigt, und das Alittel aus ei-ner grofsen Anzahl von Erfahrungen genommen haben.Die Bussolen auf der Reise von Laperouse waren diejenigen,weicher sich der Kapitän Cook auf seiner letzte Reise umdie Welt bedient hatte. Man mufs glauben , d. is diese In-strumente durch den ziemlich schwierigen Gebrauch inUnordnung gebracht waren; denn die am Börd d etAstro-labe beobachteten Neigungen sind oft um 5 , 6 und 8 Gradevon denjenigen verschieden, welche man am nämlichenTag e am Bord der Bussole erhalten hat. Diese Unge-wifsheit veranlasste den berühmten Borda, sich, in Ver-bindung mit Hrn. Le Noir , mit der Vervollkommnung defNeigung-Bussolen zu beschäftigen. Dieser Geometer, demdie Astronomie den Gebrauch der Repetitionkre-ise verdankt.