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Kapitel III.
den, den Grad der Gesalzenheit des Meers 5} ), welcher sichmit den Breiten verändert, zu bestimmen. Aus der klei-nen Zali genauer Beobachtungen, welche ich mittelst ei-nes Areoneters von Dollond , das wenig von dem vonNicholsoi . verschieden ist, erhielt, geht hervor, dafs diespecifische Schwere des Meerwassers ziemlich regelmäfsigvon den Büsten Galliziens bis nach Teneriffa zunimmt,während sie von Neuem von 22 0 52' bis i 8 ° 45' Breite ab-nimmt. In liesen Gegenden, in 24 und 3o Graden Län-ge, ist eine breite Bande des Oceans weniger gesalzen alsder Rest, um drey oder vier Tausendtheile. Das Koch-salz steigt bis auf o,o3 von de” Parallele von 18 0 8 ' bis zuder von 12 0 34', zwischen 3o und 54 Graden der Län-ge; aber die Nähe der Insel Tabago und des festen Lan-des verkündigt sich duich leichteres Wasser. Es schienmir, dafs in dem Tbeil des atlantischen Oceans, welcherzwischen den Küsten Portugalls und dem festen Land Ame-rikas liegt, das Wasser südlich vom Wendekreis des Kreb-ses ein wenig gesalzner ist, als in der gemäfsigten Zone,und ich würde versucht seyn, diese Thatsache zu verall-gemeinen, wenn die während der dritten Reise von Cookgesammelten Beobachtungen nicht direkt bewiesen, dafsdieser Unterschied nioht in allen Meridianen Statt hat.Horizontale Strömungen, welche den Ocean auf seiner
*) Hr. Proust , erstaunt über die Spuren von Quecksilber, welcheer in allem salzsauren Natrum von Spanien fand (Nicholson’sJourn. of Nat. Phil., in 4‘, Vol. III. p. 5^6), hatte mich bey mei-ner Abreise von Madrid veranlasst, während der Ueberfahrt eindünnes Plättchen Gold oder Silber am Hintertheil des Schiffs«ufzuhängen, um zu sehen ob es Spuren von Amalgam darböte.Ich folgte dem Rath dieses berühmten Chemikers, ungeachtetich wenig Zutrauen in das Gelingen dieses Versuchs setzte $ aberder Faden, an welchen das Plättchen befestigt war, zerrifs we-nige Tage nachher, als ich denApparat «um Versuch a,ufgestellt halte.