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Kapitel IF.
Gebirgsarten beschränkt, wie einige Physiker behaupten,,sondern alle sind fähig, die Bewegung fortzupflanzen.Um nicht aus dem Kreis meiner eignen Beobachtung her-auszugehen, führe ich die Granite von Lima und Acapulco ,die Gneifse von Caracas , den Glimmerschiefer der Halbin-sel Araya, den primitiven Schiefer von Tepecuacuilcoin Mexico , die secundären Kalksteine der ApenninunSpaniens und Neu-Andalusiens , endlich die Trapp-Pocr-phyre von den Provinzen Quito und Popayan an. *) Andiesen verschiednen Orten wird der Boden häufig durchdie heftigsten Stöfse erschüttert; aber bisweilen setzen, inderselben Steinart, die obern Schichten der Fortpflanzungder Bewegung unüberwindliche Hindernisse entgegen. Sosah man in den Bergwerken von Sachsen **) die Arbeiter,von Erschütterungen, die an der Oberfläche nicht empfun-den worden waren, erschreckt, die Gruben verlassen.
Wenn in den von einander entferntesten Gegendenprimitive, secundäre und vulkanischeGebirgsarten gleich-mäfsig an den convulsivischen Bewegungen des Erdkör-pers Theil nehmen, so kann inan auch nicht in Abredeseyn, dafs in einer nicht grofsen Erstreckung gewiss»Klassen von Gebirgsarten sich der Fortpflanzung der Stöfs»entgegensetzen. In Cumana zum Beyspiel Hessen sich vorder grofsen Katastrophe von 1797 die Erdbeben nur längsder südlichen und kalkigen Küste des Meerbusens vonCariaco bis an die Stadt gleichen Namens bemerken, wäh-
*) Ich hätte diesem Verzeichnis seenndäror Gebirgsarten die GypsSvon der neusten Formation, zum Beyspiel den vom Montmartre,der über einem Seehalhstein liegt, welcher jünger als die Kreideist, beyfügen'hönnen. Man sehe über das Erdbeben, das in Paris undseinen Umgebungen im Jahr 1681 verspürt wurde, die zl/dflz.
1’Academie , T. I, p.34i.