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Kapitel XXV.
©ine Völkerschaft bezeichnet, die von viel kleineret* Sta-tu 1, ist, als die Bewohner von Cari, die aber doch auche *nen der zahlreichen Dialecte der karaibischen Sprachespricht. Die Inselbewohner jener' Völkerschaft werdenln der Sprache der Männer Calinago, in der der Wei-ter aber Callipinan genannt. Dieser merkliche Unter-schied unter der Sprache beyder Geschlechter ist beyden Stämmen des karaibischen Volkes deutlicher ausge-sprochen, als bey den anderen americanischen Völkern(den Omagua’s, den Guarani’s und den Chiquito’s), beyWelchen sie nur einer kleinen Zahl von Ideen verschie-denartige Namen giebt, wie zum Beyspiel, bey denWorten Mutter und Kind. Es begreift sich, wie die Wei-ber bey ihrer isolirlen Lebensweise sich auch verschie-dene Redensarten schaffen, welche die Männer nicht®He annehmen. Schon Cicero bemerkt, dafs die al-len Redensarten sich vorzugsweise im Munde der Wei-ber fortpflanzen, weil ihre .Stellung im Leben sie weni-ger jenem Wechsel von Ort und Beschäftigung unter-wirft, der bey den Männern die Reinheit und das Her-
winden, um die Muskeln .inschwellen zu machen. Sie habenfür die grünen Steine cSaussurit) die nämliche Vorliebe, wiedie haraibischen Völker vom Orenoko (Rel. hist. Tom. II,p. 482). Es giebt noch aufserdem in dem französischen Guiana ungefähr 20 indische Stämme, welche von denGalibis unterschieden werden, , ungeachtet ihre Sprache aufeinen und denselben Ursprung mit lezteren hinweist. Bar-rere, France equin. p. 121, 209. Lescallier , sur la Guianc,p. 78.
e ) Cicero de Orat. Lih. III, Cap. XII, §. 45 , ed. Verbürg:„Eacilius enim mulieres incorruptam antiquitatem c jnservant,quod multorum sermonis expertes ea tenent sEmper, quaeprima didicerunt.“