Band 
Fünfter Theil.
Seite
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Buch IX.

dem wir bey eintretender Dämmerung gerne' badeten.Die Freunde aus Cumana waren uns entgegen gekom-men ; Menschen aller Kasten, mit denen unsere häufigenHerborisationen uns in Berührung gebracht hatten, be-zeugten jezt ein um so lebhafteres Vergnügen, /ils dieNachricht von unserm Tod an den Ufern des Orenokomehrere Monate zuvor 3ich verbreitet hatte. Die Ver-anlassung zu dieser Trauerbotschaft mochte entweder diesehr gefährliche Krankheit des Hrn. Bonpland gewesenseyn, oder das drohende Umschlagen unsers Bootes durcheinen heftigen VVindstofs, oberhalb der Mission vonUruana.

Wir beeilten uns den Gouverneur Don Vicente Em-paran zu besuchen, dessen Empfehlungen und stete Sorg-falt uns während der zurückgelegten langen Reise sonützlich war. Er verschaffte uns mitten in der Stadt einHaus , das in einem den heftigen Erdstöfsen ausgesez-ten Lande vielleicht zu hoch, allein für unsere Instru-mente ausnehmend bequem war. Es hatte dasselbe Ter-rassen (Azoteas '), von denen man die prachtvollste Aus-sicht auf die See, auf die Meerenge von Araya und denArchipel der Inseln Caracas , Picuita und Borracha ge-niefst. Der Hafen von Cumana wurde täglich engerblokirt, und die vergebliche Erwartung der spanischen _ Ku-

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*3 Casa de Don Pasqual Martinez , nordöstlich auf demgrofsen Platze, in dessen Nahe ich vom 28. Julius his zum17. November 1799 Beobachtungen angestellt hatte. Alleastronomischen Beobachtungen, so wie die über die Luft-spieglung (Th. 2, S. 462) seit dem 29, August 1800,ause Martinez angestellt worden. Ich gedenke dieserUmstände, weil sie für solche, welche später die Ge-nauigkeit meiner Arbeiten würdigen wollen, Werth habenmögen.