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Buch IX.
andern Substanzen , die, ohne Zusatz, calcinirt odernicht calcinirt, unmittelbar Alaun (sulfate d’aluinine etde potasse) geben können, als die Gebirgsarten vontrachytischer Formation und kleine Gänge, welche Stein-kohlen - und Braunkohlenlager durchziehen. Diese bey-derley Substanzen, von so ungleicher Herkunft, enthal-ten alles, was zur Bildung des Alauns erforderlich ist,Alaunerde, Schwefelsäure und Pottasche. Die Mineral-substanzen von Tolfa* Milo und Nipoligo, die vonMontione, worin neben der Alaunerde keine Kie-selerde vorkommt, die kieselartige Breccie von Mont-Dorie, welche Hr. Cordier vortrefflich beschrieben hatund die in ihren Höhlungen Schwefel enthalt, die alaun-haltigen Gebirgsarten von Parad und von Beregh inHungarn, welche gleichfalls zu den bimssteinartigen undtrachytischen Conglomeraden gehören , — rühren unzwei-felhaft vom Eindringen schwefelsaurer Dünste her *).Sie sind, wie man sich davon in den Solfataren vonPozzuoli und vom Pic auf Teneriffa überzeugen kann,die Ergebnisse einer schwachen und andauernden vulca-nischen Wirksamkeit. Der Alaunstein von Tolfa, wel-chen ich seit meiner Bückkunft in Europa , gemeinsammit Hr. Gay-Lussac , an Ort und Stelle untersucht habe,ist, durch oryctognostische Charactere und chymischeBestandtheile, dem dichten Feldspath genau ver-
e ) Gay-Lussac , in den Annales de chimie (ältere Reihen-folge) Tom. LV, p. 266. Descostils, in den Annales desmines , 1816, p. 074. Cordier in den Annales de Chimieet de Physiqae , Tom. IX, p. 71—88. Beudant, f^ioyegeen Hongrie , Tom. III, p. 446—471 •tft ) Dieser Feldspath enthält, nach Klaproth, mehr Kieselerdeals der Alaunstein von Tolfa. Die Quantität der Pottascheist die nämliche, aber dreymal geringer als in den gemeinen