Band 
Fünfter Theil.
Seite
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H a p i t e l XXVI.

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den Handel und Landbau unterbrachen, sattsam gewür-digt zu haben. Aus neuerlich im Lande selbst angestell-ten Untersuchungen geht hervor, dafs die Berechnun-gen, bey denen ich vor zwölf Jahren stehen blieb, vonder Wahrheit nicht gar weit abweichen. Don FernandoNavarro y Noriega hat in Mexico die Ergebnisse einerumfassenden Arbeit über die Anzahl der enratos ymissiones von Mexico bekannt gemacht; er berechnetim Jahr 1810 die Landesbevölkerung auf 6,128,000. (Ca-talogo de los curatos que tiene la Nueva Espanna i8i3,p. 38; und Rispuesla de un Mexicano al no. 200, delUniversal , p. 7,) Der nämliche Verfasser, welcherdurch sein Amt in der Finanzverwaltung ( Contador delos ramos de arbitrios') im Falle ist, die statistischen An-gaben an der Quelle zu erwahren, hält dafür ( Memo-ria sobre la poblacion de Nueva Espanna , Mexico1814; nnd Semanario polilico y literario de la NuevaEspanna, no. so, p. 94), im Jahr 1810 seyen die Be-standtheile der Bevölkerung von Neu - Spanien, die Pro-vinzen von Guatimala nicht einbegriß'en, folgende ge-wesen :

1,097,928 Europäer und "spanische Americaner.

3,676,281 Indianer.

1,338,706 Kasten oder gemischte Abstammung.

4,22g Weltpriester.

3,112 Ordensgeistliche.

2,098 Klosterfrauen.

6,122,354-

Ich bin geneigt zu glauben, Neu-Spanien habe ge-genwärtig nahe an 7 Millionen Einwohner. Dieser Mey-nung ist auch ein ehrwürdiger Prälat, der Erzbischofvon Mexico , Don Jose de Fonte, welcher einen an-sehnlichen Theil seines Bisthumsprengels bereist hat, und