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Kapitel XXVI.
Zufolge einer sehr bedeutsamen Arbeit, die Hr. Harveybekannt gemacht hat ( Edinb. Philos. Journal ; January ,1823, p. 41), *) war die Decennal-Vermehrung der Be-völkerung der vereinten Staaten, von 1790 bis 1820,Stufenweise im Verhältnifs von 35, von 36,1 und von32,9 auf’s Hundert angewachsen. Der Rückstand, wel-cher in dem Zuwachs Wahrgenommen wird , beträgtsomit annoch für 10 Jahre nur 2 bis 3 vom Hundert,oder der Gesammt - Vermehrung **).
Brasilien . Bis dahin war man bey 3 Millionenstehen geblieben ***); die Berechnung aber, welche ichin der Uebersicht gebe, beruht auf amtlichen, nichtöffentlich kund gewordnen Urkunden, die ich der Ge-fälligkeit des Hrn. Adrian Balbi, aus Venedig , verdanke,welchen ein langer Aufenthalt zu Lissabon in den Standgesezt hat, vieles Licht über die statistischen Verhält-nisse von Portugal und dessen Kolonien zu verbreiten.Zufolge eines dem König von Portugal , im Jahr 1819,über die Bevölkerung seiner transmarinischen Provinzenerstatteten Berichtes, und zufolge der verschiedenendurch die General - Kapitäns und Gouverneurs der Pro-vinzen (gemäls den Decreten aus Rio - Janeiro vornS2. August und 3o. September 1816) gefertigten Etats^hatte Brasilien , gegen Ende des Jahrs 1818, eine Be-völkerung von 3,617,900 Einwohnern, nämlich:
1,728,000 Negersclaven (prelos captivos ).
843,000 YVeifse ( biancos ).
426,000 Freye von gemischtem Blut CMeslillos ,Mulatos , Mamalucos libertosy.
**) Siehe die Kote D am Schlüsse des neunten Buchs.oe ) Siehe die Kote E am Schlüsse des neunten Buchs.
°**) flrahenriäge , yoyage to South-America , Tom. 1,
p. 141.
Alex. t. Humboldtt hist. Reisen. V.
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