B u c h IX.
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der Missionen vomRioNegro, Cassiquiare und Orenokoberührt 5 von Peru hinwieder nur durch die Missionenvom Ober- Maragnon und der Provinz Maynas, zwischenLoreto und Tabatinga, Durch kleine urbar gemachteLandesstreifen sind die verschiedenen Staaten der neuenWelt unter einander verbunden. Zwischen dem RioBranco und dem Rio Carony, zwischen dem Javary unddem Guallaga, dem Mamore und den Gebirgen desCouzco, sind es von wilden Volksstärnmen bewohnteund durch weifse Menschen nie betretene Landschaften,welche, wie die Arme von Binnenseen, die civilisirtenTheile von Venezuela, von Brasilien und von Peru son-dern und von einander trennen. (Vergleiche weiter Th.2 , Kap. XII, S, 36»—564.) Die europäische Gesit-tung hat sich gleichsam in auseinander laufenden Strah-len von den Küstenlanden oder von den in der Küsten-nahe gelegnen Gebirgen nach der Milte von Süd-Americaausgedehnt, und der Einflufs der Regierungen nimmtab im Verhältnifs der Entfernungen vom Küstenlande.Missionen, welche völlig unter Mönchsgewalt stehen unddie einzig nur von Landeseingebornen kupferfarbigerAbstammung bewohnt sind, bilden einen weiten Gürtelum früherhin urbar gemachtes Land, und diese christ-lichen Niederlassungen grenzen anderseits an die Savanenund Wälder, so dafs sie in der Milte stehen zwischender Landwirthschaft und Hirtenleben der Kolonisten undder umherstreifenden Lebensweise der jagdtreibenden Völ-ker. Häufig wird auf den in Lima gezeichneten Kartendas Landesgebiet der östlichen peruvianischen Intendanzen(Tarma und Couzco) nicht bis an die Grenzen von GrolsPara und von Mattogrosso ausgedehnt: man verstehtunter der Benennung Peru nur die von weifsen Men-schen beherrschten Provinzen tlierras cotiquisladas ), undden Ueberrest bezeichnet man nur mittelst schwankender