Kapitel XXVI. 25t)
Nach dieser, den mangelhaften Notizen, die ichdarüber zu sammeln vermochte , gemäls angestellten Wür-digung der Oertlichkeilen der verschiedenen Scheidungs-puncte, bleibt arinoch darzuthun übrig, dafs in Analo-gie dessen, was beyfn Zustand unserer modernen Civili-sirung wirklich ist misgeführt worden, die Erzielungeiner ozeanischen Verbindung in der neuen Welt aller-dings auch möglich ist. Nach Mafsgabe, wie die Pro-bleme verwickelter werden und von einer gröfseren Zahlihrer Natur nach veränderlicher Elemente abhängen,wird es schwieriger, das ±\Jaxiinum der Anstrengungenzu bestimmen, welches die Intelligenz Und die physischeKraft der Völker zu leisten im Stande sind. Jahrtau-sende hindurch, von dem unbekannten ZeitpUnct derErbauung der Pyramiden von Gizeh an bis zur Erbauungunserer gothischen Thurmspitzen und der St. Peters-Kuppel, haben die Menschen keine Gebäude, derenHöhe 45 o Fufs überstieg, aufgeführt; wie sollte aberdaraus der Schluß gezogen werden können, daß derneueren Architectur eine Höhe zu übertreffön unmöglichwäre, die kaum vierzigmal derjenigen gleichkömmt, welchedie von den weißen Ameisen aufgeführten Gebäude ha-ben ? Wenn hier nur von Kanälen mittlerer Durchschnitte,von 3 bis 6 Fuß Tiefe und die zur Binnenschiffahrtdienen, die Rede wäre, so könnte ich längst ausgeführteKanäle aufzählen, welche Berggraten von 3oo bis 58oFufs Erhöhung durchschneiden England allein nur,dessen Kanäle eine Länge von 584 Seemeilen haben,besizt deren neunzehn, welche die Scheidepuncte zwi-schen den Flüssen der westlichen Und östlichen Küstendurchschneiden. Längst schon ward von den Ingenieuren
*) Nachfolgendes sind die partiellen Angaben für zehn der Höheihrer Scheidepuncte nach geordnete Kanäle: