Band 
Fünfter Theil.
Seite
263
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Kapitel XX KI.

Holland oder arn baltischen Meere gebaut, haben sie sehrflache Bauchstücke und besitzen demnach, ohne lief zugehen, einen grofsen Raum. Der caledonische Kanal,welcher zwar nicht das nutzbarste, wohl aber das pracht-vollste bisdahin unternommne hydraulische Werk heifsenkann, ist ein ozeanischer Kanal in der vollen Bedeutungdes Worts. Er vereinbart, zwischen- Invernefs und demPort Williams, das östliche Meer Schottlands mit demwestlichen, in einer Schlucht, wo die Verbindungsliniedurch die Natur selbst gezogen zu seyn scheint. Derschifibare Theil hat 17 Meilen Länge (zu 20 auf denGrad), von denen nur 6'/, auf künstlicher Grabung be-ruhen ; das übrige bildet eine natürliche Schiffahrt aufden Seen Oich und Lochy, die vormals durch eine Fel-senschwelle getrennt waren. Es ist dieser Kanal binnensechszehn Jahren beendigt worden; Fregatten von 32Kanonen und grofse für den Handel auf fernen Meerengebrauchte Schiffe durchfahren ihn. Seine mittlere Tiefebeträgt 18 Fufs 8 Zoll (6 m , og), und seine Breite hatauf dem Grund (ä la ligne de fond) 47 Fufs (i5 m , 2).Die Schleusen, deren 23 sind, haben auf 37 Fufs Breite160 Fufs Länge.

Da ich mich bey den am Schlüsse dieses Kapitelsentwickelten practischen Ansichten einzig nur durch dieAnalogie bereits ausgeführter Werke leiten lasse^ so be-merke ich zunächst, dafs die Breite der Landengen vonCupica und Nicaragua , auf welchen die Theilungsgrälenur eine geringe Erhöhung hat, ungefähr der Breite derLandschaft gleichkömmt, die vom künstlichen Theil descaledonischen Kanals durchschnitten wird. Die Landengevon Nicaragua gewährt in der Lage seines Binnenseesund der Verbindung desselben mit dem Antillen - Meer,durch den Rio San Juan, mehrere Aehnlichkeit mitjener Schlucht in Hoch-Schottland, wo der Nefs-Fluls