Band 
Fünfter Theil.
Seite
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■Buch JK.

meters von 82° und 86°, finde ich mit Herrn Gay-Lus-sac, dafs die Verdünstung heyder Zonen in dem Ver-hältnifs von 1:1,6 steht, während die Regenmenge,welche ihr Erdboden erhält, wie 1 : 4 ist. Dabey darfjedoch nicht vergessen werden, dafs die Kanäle, durchVerdünstung, nur im Verlüillnifs ihrer eignen Oberflächeverlieren, während sie die Gewässer sammeln, welcheauf eine weile Ausdehnung der Umgegend niederschla-gen. Hinsichtlich auf die für hydraulische Werke erfor-derliche Wassermasse mufs unterschieden werden zwi-schen dem Theile, welcher auf der Capacität des ganzenKanals, das will sagen, auf seiner Länge und Durch-schnitt beruht, und zwischen demjenigen, der durch dieSchleusenwasser bestimmt wird, das will sagen, durchdas Fiillungs-Prisma einer einzigen Schleuse, oderdurch die Wassermenge, die vom oberen Wassergang(bief) zum unteren Wassergang bey jedem Uebergangeines Schiffes durch eine Schleuse niederfällt. Diese bey-den Wassermassen erleiden den gedoppelten Verlust der 'Verdünstung und der Filtration , wovon die leztere, sehrschwer auszumittelnde, mit der Zeit abnimmt. Es ha-ben die Länge und Tiefe, welche der ozeanische Kanal

in

Bey den zusammengeschifteten Schleusen mufs heygefiigt wer-den das Wassertracht - Prisma (prisme de flottaison') , oderdie Wassermasse, worin das Fahrzeug hey seinem Uebergangvon einer Schleuse zur andern sich schwebend hält. DerWasserconsum ist beträchtlicher beym Auf- als beym IS’ieder-steigen, und die Vcrlheilung der Abfälle oder die Höhe dereinander folgenden W r asserg;inge hat wesentlichen Einflufs aufden Wasserbedarf eines Kanals. (^Dueros, memoires sur ladepense des eaux , p. 3g. Prony in dem Werk des Hrn.dePommense, p. 20. Girard, in den yinnales de Physicjueet de Chimie , i8s5, Tom. XXIV, p. 157.}