Band 
Fünfter Theil.
Seite
302
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Buch IX.

Zahlenverhältnifs von 100, io 3 , 140 und 375. Aller-dings werden viele Jahre vorübergehen, bevor sieben-zehn Millionen Einwohner, die über einen Bodenraum,der um einen fünften Theil gröfser als das gesammteEuropa ist, zerstreut sind, mit selbstständigen Regie-rungen ein festes Gleichgewicht ferreichen mögen. Dervorzüglich critische Zeitpunct ist derjenige, wo langeunterjocht gewesene Völker plötzlich frey werden undihre Einrichtungen zum Vortheil ihres Wohlstandes tref-fen sollen. Man hört stets wiederholen , dafs die spani-schen Americaner noch zu weit in der Kultur zurück-stehen, um freye Institutionen geniefsen zu können. Icherinnere mich,' dafs in einer noch nicht entfernten ZeitAehnliches von andern Völkern gesagt ward; welcheman in der Kultur überreif genannt hat. Die Erfah-rung zeigt freylich wohl, dafs bey Nationen, wie beyIndividuen; Talente und Kenntnisse nicht immer glück-lich machetf; allein, ohne das Erfordernifs einer gewissenMasse von Einsicht und Volksbildung für die Dauer vonRepubliken oder constitutioneilen Monarchien zu leugnen,glauben wir jedoch, dafs diese Dauer ungleich wenigervon dem Grade intellectueller Kultur abhängt^ als viel-mehr von der Kraft des Nationalcharacters, von jenerMischung der Energie und der Ruhe, von Eifer undAusbarrung, die den Institutionen Stärke und DauerVerleihen, von örtlichen Umständen, in denen ein Volk

68,461,000 Dollars ; die Einfuhr 75,006,000 Dollars. Darausergibt sich, dafs die Importationen der vereinten Staaten unddes spanischen America, unmittelbar vor den politischen Stür-men des lezteren Landes, einander gleich waren. Man darfhiebt vergessen, dafs alles, was in s spanische America einge-führt wird, dort auch völlig consumirt wird. Die Ein-fuhr und die Ausfuhr Frankreichs betrug im Jahr 1821, jene404,764,000 und diese 094,442,000 Franken.